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News - Marktberichte
28.09.2012
Spanische Banken benötigen laut Bankenstresstest rund 59 Mrd. Euro
aktiencheck.de

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Madrid (www.aktiencheck.de) - Die spanische Zentralbank Banco de Espana hat am Freitag das Ergebnis des jüngsten Bankenstresstests bekannt gegeben. Demnach benötigt der spanische Bankensektor rund 59 Mrd. Euro an Finanzhilfen.

Der Stresstest beruht auf einer Vereinbarung mit der Europäischen Union vom Juni, um den Bedarf von Hilfen festzustellen. Dabei haben die 14 wichtigsten Banken des Landes teilgenommen. Dabei haben sieben der untersuchten Banken, die zugleich 62 Prozent des spanischen Kreditportfolios vertreten keinen zusätzlichen Kapitalbedarf. Bei den anderen sieben Banken wurde per 31. Dezember 2011 ein Kapitalbedarf von 59,3 Mrd. Euro festgestellt. Durch laufende Fusionen und Steuereffekte reduziert sich der Betrag auf 53,75 Mrd. Euro. Davon benötigt die kriselnde Bankia S.A. (ISIN ES0113307039/ WKN A1JCY3) allein 24,7 Mrd. Euro. Die Catalunyabank wiederum benötigt 10,8 Mrd. Euro. Bei der größten Bankgesellschaft in Spanien, der Banco Santander S.A. (ISIN ES0113900J37/ WKN 858872), wurde eine "Überkapitalisierung" unter Stresstestbedingungen von 25,3 Mrd. Euro festgestellt. Bei der Banco Bilbao Vizcaya Argentaria S.A. (BBVA) (ISIN ES0113211835/ WKN 875773) beträgt die "Überkapitalisierung" laut Stresstest 11,2 Mrd. Euro.

Die Aktie der Banco Santander schloss in Madrid bei 5,79 Euro (-2,13 Prozent), die der BBVA bei 6,11 Euro (-1,88 Prozent). (28.09.2012/ac/n/m)


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