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Analysen - Nebenwerte
24.09.2012
Bertrandt-Aktie: relative Schwäche ist enttäuschend
Frankfurter Börsenbrief

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Detmold (www.aktiencheck.de) - Die Experten vom "Frankfurter Börsenbrief" geben der Aktie von Bertrandt (ISIN DE0005232805/ WKN 523280) noch eine Chance.

Die relative Schwäche des Titels sei enttäuschend. Während der deutsche Leitindex in den vergangenen drei Monaten um etwa 15,5% habe zulegen können, hätten die Anteilscheine von Bertrandt grob 5% verloren.

Die Zahlen für das dritte Quartal habe das Unternehmen bereits Mitte August veröffentlicht. Demnach habe man im dritten Quartal den Umsatz um 20,1% auf 176,1 Mio. Euro und das Betriebsergebnis um 22,6% auf 16,9 Mio. Euro gesteigert. Auf Sicht der ersten neun Monate sei der Umsatz um etwa 25% auf 518,0 Mio. Euro und das Betriebsergebnis um 27,7% auf 53,2 Mio. Euro verbessert worden.

Natürlich bestehe auch für Bertrandt eine gewisse Unsicherheit in Bezug auf die Automobilkonjunktur, aber als Ingenieurdienstleister dürfte der Konzern die zyklischen Schwankungen der Hersteller recht gut verkraften können. Auch das KGV sei kein wirklicher Stolperstein. Für 2013 liege es bei etwa 9,6.

Die Experten vom "Frankfurter Börsenbrief" geben der Aktie von Bertrandt noch eine Chance, ziehen aber gleichzeitig auch das Stopp-Loss recht eng nach, um nach unten hin keine große Marge zuzulassen. Das Kursziel sehe man bei 80,00 Euro und ein Stopp sollte bei 53,85 Euro platziert werden. (Ausgabe 38 vom 22.09.2012) (24.09.2012/ac/a/nw)



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