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Analysen - DAX 100
30.10.2002
Rhön-Klinikum "overweight"
Morgan Stanley Dean Witter

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Emmanuel de Figueiredo und Gemma Pinedo, Wertpapierexperten der Investmentbank Morgan Stanley Dean Witter, stufen die Aktie von Rhön-Klinikum (WKN 704230) mit "overweight" ein.

Der Betreiber von Krankenhäusern habe die Ergebnisse des letzten Quartals vorgelegt. Demnach habe Rhön im dritten Quartal einen Umsatz von 232,8 Millionen Euro erzielt, ein Plus von 31% gegenüber dem Vorjahr. Dies habe einen Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 31,1 Millionen Euro ergeben, ein Zuwachs von 20%. Die zugehörige EBIT-Marge sei jedoch auf 13,4% gesunken. Insgesamt ergebe dies einen Gewinn pro Aktie von 0,80 Euro.

Nach Meinung der Analysten sei der jetzige Kurs eine günstige Gelegenheit, um in die Aktie zu investieren. Rhön betreibe eine Reihe von Kliniken, welche insgesamt eine beträchtliche Summe an Cash erzeugen würden. Langfristig eröffne sich weiteres Aufwärtspotential durch die Übernahme schlecht geführter, öffentlich-rechtlicher Krankenhäuser. Demographische Trends, der medizinische Fortschritt sowie der anstehende Kollaps des staatlichen Krankensystems würden dafür sorgen, dass privat geführte Krankenhäuser weiter Zulauf erhielten.

Für die Geschäftsjahre 2002, 2003 und 2004 erwarten die Analysten einen Gewinn pro Aktie von 2,62 Euro bzw. 3,01 Euro und 3,63 Euro. Das Kursziel wird jedoch von 69 Euro auf 66 Euro gesenkt.

Insgesamt bekräftigen die Analysten von Morgan Stanley Dean Witter ihr "overweight"-Rating für Rhön-Klinikum.


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