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Analysen - Ausland
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10.09.2012
BP-Aktie: US-Justizministerium lässt Muskeln spielen
UBS
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www.optionsscheinecheck.de
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Zürich (www.aktiencheck.de) - Jon Rigby, Daniel Ekstein und Henri Patricot, Analysten der UBS, stufen die Aktie von BP (ISIN GB0007980591/ WKN 850517) unverändert mit "buy" ein und bestätigen das 12-Monats-Kursziel von 500,00 GBp.
Das US-Justizministerium habe BP im Zusammenhang mit der Macondo-Katastrophe grobe Fahrlässigkeit vorgeworfen. Falls das Gericht der Argumentation folge, würden sehr hohe Strafen aus BP zukommen. Die Äußerungen des Ministeriums seien als bloße Klarstellung der bestehenden Verhandlungsposition zu verstehen.
Bislang sei spekuliert worden, ob es zwischen dem Justizministerium und BP im September zu einem Vergleich kommen könnte. Die diesbezügliche Enttäuschung unter Investoren sei wohl eher für die Kursabschläge verantwortlich als ein neues Risiko, da große Fahrlässigkeit immer schwer zu beweisen sei.
Nach Ansicht der UBS-Analysten sollte bis zum ersten Quartal eine Einigung erzielt werden. Entsprechende Zahlungen im Volumen von rund 10 Mrd. USD seien in den Prognosen berücksichtigt und Teil der kompletten Vorsteuerkostenschätzung von 46,6 Mrd. USD. Die noch verbleibenden 16 Mrd. USD seien in der NAV-Projektion von 590 GBp enthalten. Solange der Macondo-Fall nicht abgeschlossen sei, dürfte die BP-Aktie ungeachtet der günstigen Bewertung nicht vom Fleck kommen.
Die Analysten der UBS empfehlen die BP-Aktie weiterhin zum Kauf. (Analyse vom 06.09.12) (10.09.2012/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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