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Analysen - Ausland
30.10.2002
Bristol-Myers Squibb untergewichten
Berliner Volksbank

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Die Analysten der Berliner Volksbank bewerten die Bristol-Myers Squibb-Aktie (WKN 850501) mit "untergewichten".

Eine rückläufige Nachfrage auf Grund hoher Lagerbestände beim Großhandel sowie starke gegnerische Konkurrenz beim Diabetismittel Glucophage hätten im 3. Quartal 2002 zu einem Umsatzrückgang von 12% auf 4,2 Mrd. US-Dollar geführt. Auf Grund des drastischen Umsatzrückgangs habe sich das ausgewiesene Nettoeinkommen sowie das Ergebnis pro Aktie (EPS) um 75% auf 314 Mio. US-Dollar verringert.

Der Pharmakonzern plane, die Umsatzzahlen, die von den beim Großhandel aufgebauten Lagerbeständen betroffen seien, in einer Größenordnung von 2 Mrd. US-Dollar zu korrigieren. Dies sei auf Grund manipulierter Umsätze mit Pharmagroßhändlern erforderlich geworden. Die Investoren seien hinsichtlich weiterer Informationen auf ein spezielles Dokument hingewiesen worden, das in den nächsten Wochen publiziert und der Börsenaufsicht zugeleitet werden solle. Das Management habe hinsichtlich der Entwicklung der EPS sowohl für das vierte Quartal 2002 als auch für 2003 keine Prognose abgegeben.

Auf Grund der ungenügenden und mangelhaften Umsatz- und Ergebnisvisibilität stufen die Analysten der Berliner Volksbank die Bristol-Myers Squibb-Aktie auf "untergewichten" ein.


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