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Analysen - Ausland
29.08.2012
Crédit Agricole-Aktie: Südeuropa-Geschäft belastet
Frankfurter Tagesdienst

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Detmold (www.aktiencheck.de) - Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" halten bei der Aktie von Crédit Agricole (ISIN FR0000045072/ WKN 982285) Abstand.

Die französische Großbank habe im abgelaufenen zweiten Quartal einen empfindlichen Gewinneinbruch verzeichnet. Das Nettoergebnis sei um 67% auf 111 Mio. EUR eingebrochen, während im Vorjahr im zweiten Quartal noch ein Gewinn von 339 Mio. EUR erzielt worden sei. Allerdings hätten viele Marktteilnehmer sogar ein negatives Ergebnis erwartet. Der Gewinn der drittgrößten französischen Bank werden insbesondere durch das das Südeuropa-Geschäft belastet.

Auf die Beteiligung an der italienischen Bank Intesa Sanpaolo (ISIN IT0000072618/ WKN 850605) hätten die Franzosen alleine 427 Mio. EUR im Berichtszeitraum abschreiben müssen. Die griechische Tochter Emporiki-Bank (ISIN GRS006013007/ WKN 876577) habe der Konzernmutter einen Verlust von 370 Mio. EUR eingebrockt. Crédit Agricole-Chef Jean Paul Chiffet wolle sie jetzt an eine der drei großen griechischen Banken verkaufen, um die Verlustquelle zu stopfen. Erst im Juli hätten die Franzosen Emporiki mit 2,3 Mrd. EUR gestützt.

Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" bleiben bei der Aktie von Crédit Agricole auf Abstand. (Ausgabe 132 vom 28.08.2012) (29.08.2012/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

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