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Analysen - Ausland
28.08.2012
Novartis-Aktie: Unternehmen erhält EU-Zulassung für JAK-Inhibitor
Vontobel Research

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Zürich (www.aktiencheck.de) - Andrew C. Weiss, Analyst von Vontobel Research, stuft die Novartis-Aktie (ISIN CH0012005267/ WKN 904278) in der aktuellen Ausgabe von "Vontobel Morning Focus" weiterhin mit "reduce" ein.

Aufgrund der positiven CHMP-Stellungnahme vom April habe Novartis die EU-Zulassung für Jakafi zur Behandlung von Myelofibrose erhalten. Jakafi sei ein (kleinmolekularer) JAK-Inhibitor, den Novartis zusammen mit dem US-Biotechnologieunternehmen Incyte (ISIN US45337C1027/ WKN 896133) für die Behandlung primärer Myelofibrose (MF) entwickelt habe. Novarits habe die Vermarktungsrechte außerhalb der USA, während Incyte das Produkt bereits in den USA vertreibe (Zulassung durch die FDA im November 2011).

Jakafi sei der erste JAK-Inhibitor, der den Markt erreiche. Aufgrund seiner starken klinischen Daten würden die Analysten davon ausgehen, dass sich dieses Produkt als krankheitsmodifizierendes Medikament für MF positionieren werde. Doch wegen der geringen Zahl an MF-Patienten weltweit würden die Analysten einen Spitzenumsatz von USD 400 Mio. Schätzen.

Die jüngsten aktuellen US-Verkaufszahlen würden begrenztes Potenzial signalisieren: Am 2. August sei der Aktienkurs von Incyte um 21% abgestürzt, da die Umsatzentwicklung von Jakafi in den USA und die aktualisierten Vorgaben des Unternehmens auf ein schwaches Wachstum im Quartalsvergleich hingedeutet hätten.

Den nächsten Kursimpuls könnten die Phase-III-Daten für "QVA" auf dem ERS-Kongress sowie die aktuellen Mortalitätsdaten zu "Gleevec" auf der ASH liefern.

Die EU-Zulassung dieses Medikaments erfolge erwartungsgemäß und löse daher keine Änderung der Prognosen der Analysten aus.

Die Analysten von Vontobel Research bestätigen ihr "reduce"-Rating und das Kursziel von CHF 50 für die Novartis-Aktie. (Analyse vom 28.08.2012) (28.08.2012/ac/a/a)


Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

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