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Analysen - Ausland
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24.10.2002
Honeywell International "overweight"
Morgan Stanley Dean Witter
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Der Wertpapierspezialist Scott Davis von Morgan Stanley Dean Witter beurteilt die Aktie des Industriekonzerns Honeywell International (WKN 870153) weiterhin mit "overweight".
Der neue CEO von Honeywell, David Cote, habe angedeutet, dass das Unternehmen sich in Zukunft darauf spezialisieren wolle, einen Free Cash Flow zu generieren. In den letzten Jahren habe Honeywell im Vergleich zu seinen Mitbewerbern einen recht geringen Free Cash Flow erreicht. Die Bemühungen des Unternehmens hätten in diesem Jahr bereits Erfolg gehabt. Derzeit würden die Aktienspezialisten davon ausgehen, dass Honeywell einen um 400 Mio. US-Dollar höheren Free Cash Flow von 1,8 Mrd. US-Dollar erreichen könnte.
Honeywell habe diese Verbesserung vor allem durch geringere Gemeinkosten und eine bessere Nutzung des arbeitenden Kapitals erreicht. Auch für 2003 werde eine ähnliche Entwicklung erwartet. Aufgrund niedrigerer Ausgaben und einer effektiven Nutzung des arbeitenden Kapitals könnte Honeywell erneut einen guten Free Cash Flow erreichen. Das Kursziel der Aktie liege bei 32 US-Dollar. Dies entspreche einem KGV von 14 für die EPS Erwartung 2004. Diese Gewinnprognose gehe für 2002 und 2003 von einem Gewinn pro Aktie von 2,01 und 1,80 US-Dollar aus. Im Jahr 2004 könnte der Gewinn pro Aktie dann auf 2,30 US-Dollar ansteigen.
Vor dem Hintergrund der heutigen Analyse kommt Scott Davis von Morgan Stanley Dean Witter zu dem Ergebnis, den Anlegern zu raten, die Aktie der Honeywell International zu übergewichten.
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