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Analysen - DAX 100
21.08.2012
Repsol-Aktie: YPF-Vergleich mit Argentinien könnte dauern
UBS

www.optionsscheinecheck.de

Zürich (www.aktiencheck.de) - Daniel Ekstein und Jon Rigby, Analysten der UBS, stufen die Aktie von Repsol (ISIN ES0173516115/ WKN 876845) von "buy" auf "neutral" zurück.

Mit den jüngsten Kurssteigerungen seit Ende Juli habe die Aktie gegenüber dem Sektor eine Outperformance von 35% erzielt. Die Bestätigung der Verkaufspläne für das Flüssiggasgeschäft und die damit mögliche Vermeidung einer stark verwässernden Umwandlung von Forderungen in Eigenkapital sowie des Verkaufs eigener Aktien habe als Katalysator gewirkt.

Die Repsol-Aktie notiere nun gegenüber dem NAV von 20,76 EUR mit einem Abschlag von rund 20%. Dieses Niveau erscheine angemessen. Daraus ergebe sich eine Erhöhung des 12-Monats-Kursziels von 16,00 auf 16,50 EUR.

Es werde davon ausgegangen, dass der Verkauf der Flüssiggas-Aktivitäten erfolgreich abgeschlossen werde, jedoch könnten die damit verbundenen Risiken nicht ignoriert werden. Im Hinblick auf 2013 dürfte sich die Transaktion 5% verwässernd auswirken. Das Wachstumsportfolio sei zwar attraktiv. Ein relativ hoher Anteil des NAVs liege jedoch außerhalb der OECD-Staaten.

Ein Vergleich mit Argentinien wegen YPF könnte für erhebliches Aufwärtspotenzial sorgen. Jede Mrd. EUR sei 0,70 EUR pro Aktie wert. Repsol strebe eine Entschädigung von mehr als 12 Mrd. EUR an. Der Zeitraum sei ungewiss.

Vor diesem Hintergrund lautet die Einschätzung der Analysten der UBS für die Repsol-Aktie nunmehr "neutral". (Analyse vom 21.08.12) (21.08.2012/ac/a/d)

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