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Analysen - DAX 100
20.08.2012
Merck-Aktie: erste Erfolge des Effizienzsteigerungsprogramms sorgen offenbar für Kauflaune
BÖRSE am Sonntag

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Bad Nauheim (www.aktiencheck.de) - Die Experten der "BÖRSE am Sonntag" empfehlen die Aktie von Merck (ISIN DE0006599905/ WKN 659990) als spekulativen Kauf.

Im ersten Halbjahr insgesamt hätten die Gesamterlöse um 7,4% auf 5,5 Mrd. Euro zugelegt. Der Umsatz sei um 7,3% auf 5,31 Mrd. Euro gestiegen. Das um Sondereffekte bereinigte EBITDA sei um 2,2% auf 1,42 Mrd. Euro geklettert. Nach Steuern sei der Gewinn von 254,7 auf 114,6 Mio. Euro zurückgegangen. Während das berichtete EPS von 1,15 auf 0,50 Euro nachgegeben habe, habe sich das bereinigte EPS von 3,50 auf 3,58 Euro gesteigert.

Das Unternehmen sei auf dem richtigen Weg, habe Finanzchef Matthias Zachert die gemeldeten Ergebnisse bewertet. Darüber hinaus habe sich Merck zuversichtlicher für das Geschäftsjahr 2012 gezeigt und die Ziele erhöht. Die Gesamterlöse sollten gegenüber dem Vorjahr von 10,3 Mrd. Euro statt auf rund 10,5 nun auf rund 10,7 Mrd. Euro steigen. Beim bereinigten EBITDA würden nun 2,85 bis 2,95 Mrd. Euro (Vorjahr: 2,7 Mrd. Euro) anvisiert, nach zuvor 2,8 bis 2,9 Mrd. Euro.

Aus den Zahlen zum zweiten Quartal ergebe sich, dass Merck Fortschritte bei seinem Effizienzsteigerungsprogramm mache. Erst einmal würden zwar die dafür anfallenden Kosten und Wertberichtigungen belasten, dies scheine bei den Anlegern aber kein Manko. Sie scheinen vielmehr darauf zu setzen, dass mit dem Programm "Fit für 2018" nachhaltig positive Effekte erzielt werden, so die Experten der "BÖRSE am Sonntag. Dies suggeriere auf jeden Fall der starke Anstieg in der letzten Woche. Dabei sei jetzt auch das Hoch des bisherigen Jahresverlaufs 2012 geknackt worden, sodass sich zu der augenscheinlich positiven Stimmung auch charttechnische Anreize gesellen würden.

Daher könnten spekulative Long-Positionenin der Merck-Aktie erwägenswert sein, wobei mittel- bis langfristig die Region um das bisherige Allzeithoch von 109,26 Euro ein Ziel sein könnte, so die Experten der "BÖRSE am Sonntag". Das Stopp-loss-Limit sollte bei 78,50 EUR gesetzt werden. (Ausgabe 33 vom 19.08.2012) (20.08.2012/ac/a/d)

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