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Analysen - Ausland
25.10.2002
DuPont übergewichten
Berliner Volksbank

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Die Analysten der Berliner Volksbank bewerten die DuPont-Aktie (WKN 852046) mit "übergewichten".

DuPont, der größte Chemiekonzern der USA, habe seinen Gewinn für das 3. Quartal 2002 verdreifacht. Der Gewinn je Aktie (EPS) betrage 0,47 US-Dollar nach 0,13 US-Dollar im Vorjahresquartal, womit die Markterwartungen von 0,35 US-Dollar deutlich hätten übertroffen werden können. Der Gewinn sei auf 469 Mio. US-Dollar nach 142 Mio. US-Dollar im gleichen Vorjahreszeitraum gestiegen. Der Umsatz sei hingegen leicht zurück gegangen von 5,6 auf 5,5 Mrd. US-Dollar. Dieser Rückgang sei von DuPont mit einem anhaltenden Preisdruck bei chemischen und Kunststoffprodukten begründet worden.

Das überraschende Ergebnis sei laut DuPont hauptsächlich auf die Sparten Automobil und Haushalt zurück zu führen, da die Konsumausgaben in diesen Bereichen trotz wirtschaftlicher Flaute nahezu unverändert hoch gewesen seien. Zuwächse hätten in den Sparten Textilien und Einrichtungen verzeichnet werden können. Zudem wirkten sich in dem Ergebnis auch die Maßnahmen zur Kostenreduktion aus, bei denen unter anderem die Pharmasparte an Bristol-Myers Squibb verkauft und der Abbau von 5.500 Stellen angekündigt worden seien.

DuPont sollte als Frühzykliker von dem Wirtschaftsaufschwung weiter profitieren. Kostensenkungen sollten weiterhin das Ergebnis stützen.

Die Analysten der Berliner Volksbank empfehlen weiterhin, die DuPont-Aktie überzugewichten.



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