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17.08.2012
General Motors-Aktie: Opel peilt offenbar die 28-Stunden-Woche an
aktiencheck.de

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Detroit (www.aktiencheck.de) - Aktuellen Presseberichten zufolge zwingt der dramatische Absatzrückgang den Autohersteller Opel dazu, die Produktion zu drosseln. Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" am Freitag in ihrer Online-Ausgabe schreibt, will die deutsche Tochter des US-Automobilherstellers General Motors Co. (ISIN US37045V1008/ WKN A1C9CM) offenbar die Wochenarbeitszeit für Tausende Beschäftigte im Stammwerk Rüsselsheim reduzieren.

Dem Bericht zufolge ist die Rede davon, die Wochenarbeitszeit von 35 Stunden auf 28 Stunden zu begrenzen. Verbunden wäre die Arbeitszeitverkürzung im Extremfall mit einer Lohnkürzung um ebenfalls ein Fünftel, so die Zeitung. Sie beruft sich dabei auf eine Verlautbarung der IG Metall im Rüsselsheimer Betriebsrat, die ihr vorliegt. Darin heißt es offenbar: "Eine 28-Stunden-Woche bei einer Kürzung des Entgelts um 20 Prozent wird es mit uns nicht geben."

Die Aktie von General Motors notiert derzeit an der NYSE bei 22,12 US-Dollar (+3,70 Prozent). (17.08.2012/ac/n/a)


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