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Analysen - Ausland
15.08.2012
Coca-Cola-Aktie: zum "halben" Preis
Frankfurter Tagesdienst

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Detmold (www.aktiencheck.de) - Nach Ansicht der Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" ist die Aktie von Coca-Cola (ISIN US1912161007/ WKNK 850663) derzeit nur eine Halteposition.

Der Anleger, der sich mit Coca-Cola beschäftige, blicke auf einen Konzern mit einer langen Tradition. Bereits im Jahr 1892 sei "The Coca-Cola Company" an den Start gegangen und habe im Verlauf des folgenden Jahrhunderts ein Imperium aufgebaut. Auch aus Anlegersicht gebe es keinen Grund zur Beschwerde, denn mit dem Anteilsschein habe sich gutes Geld verdienen lassen, was auch heute noch zutreffe.

In den Jahren seit der Gründung des Unternehmens habe es elf Aktiensplits gegeben. Am 13.8. sei es wieder mal soweit gewesen. Bei Kurs-Halbierung habe sich der Stückbestand der Coca-Cola-Aktie in den Depots verdoppelt. Rechne man den Split-Effekt aus dem Schlusskurs heraus, habe das Papier nahezu unverändert geschlossen.

Die Frage nach dem Sinn und Zweck von Aktiensplits komme immer wieder auf. Nach Lage der Dinge gebe es nicht wenige Anleger, die hinter einem niedrigen Kurs eine attraktive Aktie vermuten würden. Psychologie spiele bei Anlage-Entscheidungen eine nicht zu unterschätzende Rolle. Dass nach einem Split auch der der Gewinn je Aktie und die Dividende optisch niedriger ausfallen würden, scheine offenbar jedoch keine abschreckende Wirkung zu haben.

Auch wer Coca-Cola verabscheue, müsse anerkennen, dass das Management in den vergangenen Jahren gute Arbeit geleistet habe. Das Papier habe sich hervorragend entwickelt.

Aus Sicht der Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" ist die Coca-Cola-Aktie aktuell lediglich eine Halteposition. (Ausgabe 124 vom 14.08.2012) (15.08.2012/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

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