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News - DAX 100
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09.08.2012
RHÖN-KLINIKUM-Aktie: Sondereffekte belasten Halbjahresergebnis
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Bad Neustadt/Saale (www.aktiencheck.de) - Die RHÖN-KLINIKUM AG (ISIN DE0007042301/ WKN 704230) musste das im erste Halbjahr 2012 mit einem Gewinnrückgang abschließen.
Wie der Klinikbetreiber am Donnerstag mitteilte, wurden in den ersten sechs Monaten 1,26 Millionen Patienten behandelt und damit 9,5 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode. Die Umsatzerlöse wuchsen um 7,1 Prozent auf 1,39 Mrd. Euro. Neben dem erfreulichen organischen Umsatzwachstum erfolgte zum 1. Mai 2012 die erstmalige Konsolidierung der Dr. Horst Schmidt Kliniken (HSK) in Wiesbaden.
Das Ergebnis ist dagegen gesunken. Verantwortlich hierfür waren neben der erstmaligen Konsolidierung der HSK auch Verzögerungen bei Restrukturierung des UKGM, Tarifabschlüsse am oberen Ende des erwarteten Korridors sowie Sondereffekte in Folge des Übernahmeangebots im zweiten Quartal. So verschlechterte sich das operative EBITDA um 10,2 Prozent auf 145,2 Mio. Euro. Vor dem Hintergrund höherer Abschreibungen auf neue Klinikgebäude sank das EBIT um 24,9 Prozent auf 76,8 Mio. Euro. Der Konzerngewinn ging belastet durch höhere Zinsen und einen steuerlichen Sondereffekt in der Vorperiode um 40,5 Prozent auf 50,1 Mio. Euro zurück. Nach Abzug der Ergebnisanteile für Minderheiten in Höhe von 1,2 Mio. Euro vom Konzerngewinn beläuft sich das Ergebnis je Stammaktie auf 0,35 (Vorjahr: 0,59) Euro.
RHÖN-KLINIKUM hat zudem die Prognose für das Geschäftsjahr 2012 angepasst: Unter Einbeziehung der Ende April erstmals konsolidierten HSK erwartet der Konzern für 2012 Umsatzerlöse in Höhe von 2,85 Mrd. Euro mit einer Schwankungsbreite von 2,5 Prozent. Dieses Umsatzziel geht einher mit einer Prognose für das EBITDA von 315 Mio. Euro und für den Konzerngewinn von 117 Mio. Euro, jeweils mit einer Varianz von +/- 5 Prozent.
Die Aktie von RHÖN-KLINIKUM verlor gestern 1,68 Prozent auf 17,56 Euro. (09.08.2012/ac/n/d)
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