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Analysen - DAX 100
18.07.2012
DEUTZ-Aktie: höherpreisige Motoren können Volumenschwäche nicht ausgleichen
Deutsche Bank

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Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Felicitas Bismarck und Matthias Pfeifenberger, Analysten der Deutschen Bank, stufen die Aktie von DEUTZ (ISIN DE0006305006/ WKN 630500) unverändert mit "hold" ein.

DEUTZ habe eine Gewinnwarnung herausgegeben. Die Umsatz- und Margenziele seien nicht mehr länger erreichbar, da sich das Nachfrageumfeld schwächer darstelle als erwartet. Da die Margenschätzung bereits unter der Planung des Managements angesiedelt sei, die Prognosen auf der Umsatzebene aber der Guidance ungefähr entsprechen würden, ziehe ein schwächeres Volumen weitere Abwärtsrevisionen bezüglich der Annahmen zur Profitabilität nach sich.

Die schwache Entwicklung beim Auftragseingang signalisiere einen anhaltend negativen Umsatz- und Gewinntrend im zweiten Halbjahr. Das strukturelle Wachstum bei höherpreisigen Motoren könne die Volumenrückgänge nicht wettmachen.

Das Kursziel werde im Zuge einer Kürzung der Umsatz- und Gewinnerwartungen von 5,00 auf 3,50 EUR zurückgesetzt. Im laufenden Jahr würden nur noch Erlöse von 1,4 Mrd. EUR erwartet und ein EBIT von 69 Mio. EUR. Die Prognose zum Nettogewinn sei um 22% auf 50 Mio. EUR gekürzt worden.

Auf dem aktuellen Kursniveau sei das negative Szenario bereits weitgehend eingepreist.

Vor diesem Hintergrund bleiben die Analysten der Deutschen Bank bei ihrer Empfehlung die DEUTZ-Aktie zu halten. (Analyse vom 18.07.2012) (18.07.2012/ac/a/d)

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