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Analysen - Ausland
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13.07.2012
BP-Aktie: Einigung mit US-Justizministerium könnte großen Cash-Abfluss bedeuten
Nomura Equity Research
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www.optionsscheinecheck.de
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London (www.aktiencheck.de) - Theepan Jothilingam, Matt Lofting und Tom Robinson, Analysten von Nomura Equity Research, stufen die Aktie von BP (ISIN GB0007980591/ WKN 850517) unverändert mit "neutral" ein.
Im Rahmen einer Studie zur Branche der integrierten Ölmultis in Europa sei das Sektorenvotum von "bullish" auf "neutral" gesenkt worden. Trotz der Underperformance seit Jahresanfang müsse das zunehmende Preisrisiko beim Ölpreis beachtet werden, da Saudi-Arabien seine Produktionspolitik wohl zunächst nicht ändere. Im Raffineriegeschäft könne es zu einer geringeren Profitabilität kommen. Da die großen Konzerne ihre Portfolios neu positionieren würden, dürften Investoren mehr Zurückhaltung zeigen, bis die Übergangsphase weiter vorangeschritten sei.
Das Kursziel für die BP-Aktie sei von 500,00 auf 460,00 GBp zurückgesetzt worden. Mit einem 2013er KGV von 6,2 sehe der Titel auf absoluter Basis günstig aus. Die Unsicherheiten im Hinblick auf das Joint Venture TNK-BP und einen Vergleich in den USA würden die Aktie jedoch kurzfristig überschatten. Um von steigenden Volumina im Golf von Mexiko zu sprechen sei es noch zu früh, da die operative wie auch finanzielle Performance noch nicht da sei wie gewünscht. Die Cash flow-Schätzungen würden eine im Vergleich zum Sektor weniger ansprechende Bewertung implizieren. Es herrsche die Sorge, dass die Konsensprojektionen die Cash-Abflüsse infolge einer Einigung mit dem US-Justizministerium noch nicht angemessen berücksichtigen würden. Zu viele Unbekannte würden derzeit die Investmentthese beeinflussen.
Vor diesem Hintergrund bestätigen die Analysten von Nomura Equity Research ihr Votum "neutral" für die Aktie von BP. (Analyse vom 12.07.12) (13.07.2012/ac/a/a) Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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