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Analysen - Ausland
03.07.2012
Barclays-Aktie: Libor-Affäre ist Multi-Banken-Problem
Investec Securities

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London (www.aktiencheck.de) - Ian Gordon, Analyst von Investec Securities, stuft die Aktie von Barclays (ISIN GB0031348658/ WKN 850403) unverändert mit "buy" ein.

Vorstandschef Bob Diamond habe die Konsequenzen aus der Affäre um versuchte Manipulationen am Interbanken-Zinssatz gezogen und sei zurückgetreten. Die Kampagne der Medien habe sich auf Bob Diamond konzentriert, was enttäuschend sei. Die Libor-Ermittlungen seien jedoch kein spezifisches Problem von Barclays, sondern würden auch viele andere Banken betreffen.

Die Herausforderung für Barclays bestehe nun darin, die Strategie zur Verbesserung der Erträge umzusetzen. Während sich Barclays das Ziel für 2013 gesetzt habe eine Eigenkapitalrendite von 13% zu erzielen, belaufe sich die Investec-Schätzung nur auf 7,5%. Um der Planung näher zu kommen, müsse Barclays einen radikaleren Ansatz wählen, um die Kosten bei BarCap zu senken.

Die scharfen negativen Kursreaktionen dürften sich umkehren, sobald der Markt einen weniger emotionalen Blick auf die Faktenlage werfe. Am Kursziel von 240,00 GBp werde festgehalten.

Die Analysten von Investec Securities bleiben bei ihrer Kaufempfehlung die Barclays-Aktie. (Analyse vom 03.07.2012) (03.07.2012/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

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