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Analysen - Marktberichte
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29.06.2012
ATX: Für Euphorie ist es noch zu früh
Erste Bank
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www.optionsscheinecheck.de
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Wien (www.aktiencheck.de) - Wie gewonnen, so zerronnen: Nach einer starken letzten Woche verlor der ATX (ISIN AT0000999982/ WKN 969191) dieses Mal 3,4%, so die Analysten der Erste Bank.
Die Widerstände im Bereich 1.950 bis 2.000 Punkte seien zu stark gewesen, sodass der österreichische Leitindex auf seine Unterstützungslinie bei 1.850 Punkten zurückgefallen sei.
Das Positive sei, dass auch diese Linie gehalten habe. Mit der Einigung auf dem EU-Gipfel werde der ATX voraussichtlich einen neuen Anlauf nehmen, den seit März bestehenden Abwärtstrend zu durchbrechen. Die 200-Tage-Linie habe die 2.000-Punkte-Marke durchbrochen, flache aber zunehmend ab, was positiv zu interpretieren sei.
Der MACD habe seine Signallinie erreicht, sei aber im Begriff zu drehen. Auch das aktuell noch leicht negative Momentum steige wieder. Der DMI bestätige, dass der aktuell negative Trend deutlich schwächer werde.
Für Euphorie sei es noch zu früh, allerdings gebe es nun wieder Anzeichen einer Trendwende. Im Fokus stünden die fallende Trendlinie (verlaufe aktuell bei 1.950 Punkten), sowie die gleitenden Durchschnitte der letzten 50 Tage (bei 1.970 Punkten) und 200 Tage (knapp unter 2.000 Punkte). (29.06.2012/ac/a/m)
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