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Analysen - Ausland
29.06.2012
Sony-Aktie: Konzern verkauft Chemiesparte
Frankfurter Tagesdienst

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Detmold (www.aktiencheck.de) - Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" empfehlen die Aktie von Sony (ISIN JP3435000009/ WKN 853687) derzeit nicht zum Kauf.

Sony habe seit Jahren mit Problemen zu kämpfen. Die Marktanteile würden schrumpfen und auch die Quartalsergebnisse seien zuletzt nicht mehr überzeugend ausgefallen. Bahnbrechende Ideen, welche das Ruder herumreißen könnten, suche man derzeit vergebens. Oberste Priorität hätten Einsparungen.

Der Konzern solle wieder agiler und schlanker werden. Randaktivitäten wolle man nach und nach abstoßen. Für die Chemiesparte könne das Unternehmen mit der japanischen Entwicklungsbank einen Abnehmer präsentieren. Der Kaufpreis liege bei 58 Mrd. JPY oder umgerechnet rund 583 Mio. Euro.

Der neue Konzernchef Kazuo Hirai habe bei Sony für eine Aufbruchstimmung gesorgt. Das Kerngeschäft solle wiederbelebt werden. Hirai sähe das Unternehmen gerne in neuen, wachstumsstarken Geschäftsfeldern. Ein besonderes Augenmerk werde dabei auf die Medizintechnik gelegt. Ob man damit wieder zu alter Stärke zurückgelange, bleibe allerdings fraglich.

Für die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" ist die Aktie von Sony derzeit kein Kauf. (Ausgabe 98 vom 28.06.2012) (29.06.2012/ac/a/a)


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