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Analysen - Ausland
11.10.2002
Gillette "underweight"
Morgan Stanley Dean Witter

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Die Aktienexperten des Investmentbankhauses Morgan Stanley Dean Witter stufen das Wertpapier des US-amerikanischen Herstellers von Rasierbedarf, Gillette (WKN 853194), nach wie vor mit "underweight" ein.

Nach Ansicht der Experten werde James Kilts, der neue CEO und Vorsitzende von Gillette, die Managementphilosophie und die operativen Mechanismen des Konzerns verändern. Bereits auf seinem vorhergehenden Managementposten bei Nabsico habe Mr. Kilts eine effiziente Restrukturierung in die Wege geleitet und dabei die Kostenstruktur verbessert, Produktionsstätten geschlossen, periphere Vermögenswerte veräußert und die Ersparnisse im Bereich Marketing eingesetzt. Gillette werde sich nun auf die Rationalisierung des Kapitals, die Reduktion von Kosten und den Ausbau seiner Marktanteile konzentrieren. In den Augen der Investmentbanker könnte es dem Unternehmen so gelingen, ein Umsatzwachstum von 4 bis 6% und ein Gewinnwachstum von 12% zu erzielen.

Das EPS werde derzeit für das aktuelle Geschäftsjahr bei 1,17 USD erwartet und könnte sich im kommenden Finanzjahr 2003 auf 1,31 USD steigern. Das 12-Monats-Kursziel der Analysten in Höhe von 33 USD basiere auf einer Vielzahl unterschiedlicher traditioneller Bewertungsmethoden, unter anderem einer Analyse des Discounted Cash Flow und des Residual Income.

Vor diesem Hintergrund raten die Investmentbanker von Morgan Stanley Dean Witter auch weiterhin dazu, die Aktie von Gillette unterzugewichten.


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