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Analysen - DAX 100
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18.06.2012
Merck-Aktie: Pipeline mit Erbitux könnte Aufwärtspotenzial bringen
UBS
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www.optionsscheinecheck.de
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Zürich (www.aktiencheck.de) - Gbola Amusa, Analyst der UBS, stuft die Aktie von Merck (ISIN DE0006599905/ WKN 659990) unverändert mit "buy" ein.
Im Rahmen einer Studie zum europäischen Pharmasektor werde die Erwartung geäußert, dass die Branche die Generika-Klippe in den kommenden Quartalen überwinden werde. Das dritte Quartal könnte im Hinblick auf das Erlöswachstum die Talsohle darstellen und das vierte Quartal bezüglich des Gewinnwachstums. In den Jahren 2013 bis 2015 könnte es wieder zu Zuwächsen von 5 bis 6% kommen. Die dafür verantwortlicher Treiber würden nun zu Tage treten. Eine neue sektorweite Generika-Klippe sei nicht in Sicht.
Die Schätzungen für Merck würden den Pipeline-Daten in den nächsten sechs bis zwölf Monaten nur wenig Wert beimessen. Klinische Erfolge bei zwei einzelnen Erbitux-Programmen im zweiten Halbjahr 2013 und gute Stimuvax-Daten in NSCLC im ersten Halbjahr 2013 könnten das Konzern-EPS in 2016 um 25% und mehr treiben. Das Pharmageschäft berge kaum Risiken für die Bewertung. Ein 12-Monats-Kursziel von 93,00 EUR werde weiterhin veranschlagt.
Vor diesem Hintergrund sprechen die Analysten der UBS für die Merck-Aktie weiterhin eine Kaufempfehlung aus. (Analyse vom 18.06.12) (18.06.2012/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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