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Analysen - Ausland
15.06.2012
AutoZone-Aktie: AutoZone bei Kunden und an der Börse voll im Trend
boerse.de-Aktienbrief

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Rosenheim (www.aktiencheck.de) - Die Experten von "boerse.de-Aktienbrief" nutzen die Gelegenheit, um die AutoZone-Aktie (ISIN US0533321024/ WKN 881531) erstmals in ihr Basis-Depot aufzunehmen.

Ursprünglich sei AutoZone 1979 als Tochtergesellschaft des Lebensmittelhändlers Malone & Hyde in Forrest City, Arkansas, unter dem Namen Auto Shack gegründet worden. Die Umfirmierung in AutoZone sei dann rund acht Jahre später erfolgt, als das Lebensmittelgeschäft verkauft worden sei. Nachdem der Ersatzteilhändler bis dato lediglich im Süden und Mittleren Westen vertreten gewesen sei, habe dies zugleich den Startschuss zur Expansion in den gesamten Vereinigten Staaten bedeutet. Durch den Börsengang im Jahr 1991 seien genug liquide Mittel in die Kassen gespült worden, um reihenweise kleinere Konkurrenten aufzukaufen.

So habe sich AutoZone im Laufe der Zeit unter anderem Auto Palace, Truck Pro, Chief Auto Parts sowie ALLDATA einverleibt, einen Spezialisten für Diagnostiksysteme. 1999 habe in Nuevo Laredo, Mexiko, die erste Filiale außerhalb des Heimatmarktes eröffnet, und heute sei das Unternehmen mit seinen rund 65.000 Mitarbeitern der größte Kfz-Ersatzteilhändler in den USA.

Mittlerweile würden über die rund 4.600 AutoZone-Geschäfte in den Vereinigten Staaten, Mexiko und Purto Rico mehrere tausend verschiedene Artikel vertrieben. Dazu würden bspw. Verschleißteile wie Wischerblätter genauso wie Öle und Zubehör zum Tunen des fahrbaren Untersatzes zählen. Neben Produkten diverser anderer Anbieter setze AutoZone dabei - insbesondere bei den Batterien - verstärkt auf Eigenmarken (Valucraft, Duralast). Darüber hinaus könnten sich Hobbybastler bei Bedarf die für Reparaturen erforderlichen Spezialwerkzeuge ausleihen, was angesichts der nach wie vor schwierigen Wirtschaftslage in den USA derzeit voll im Trend liege.

Denn der Kauf eines Neuwagens werde immer öfter hinausgezögert und das Geld stattdessen in die Reparatur des bisherigen Vehikels investiert. Daneben würden auch immer mehr Profis zum Kundenkreis zählen, die z.B. gegen eine jährliche Gebühr über die Plattform alldatadiy.com spezielle Softwarelösungen zur Fehlerdiagnose nutzen könnten. Inzwischen werde dieses Angebot schon von mehr als 75.000 Werkstätten und Kfz-Händlern genutzt.

Wie gut das AutoZone-Angebot ankomme, würden die Geschäftszahlen ein ums andere Mal unterstreichen. Im dritten Quartal (per 5. Mai), hätten die Umsätze um 7% auf 2,1 Milliarden Dollar gesteigert werden können. Unter dem Strich habe dies zu einem Gewinnsprung von 9% geführt (249 Millionen Dollar).

Die AutoZone-Aktie weise eine beeindruckende Kurshistorie auf, denn seit 2002 habe jedes Jahr mit Gewinnen abgeschlossen werden können. Dabei sei es im Schnitt um 18% p.a. nach oben gegangen (Gewinn-Konstanz 92%), während die Verlust-Ratio deutlich unterdurchschnittlich ausfalle (1,85). Auch 2012 liege das Unternehmen schon wieder rund 15% vorne, wobei durch den schwächeren Mai nun ein Nachkaufsignal generiert worden sei.

Da sich auf Sicht der kommenden fünf Jahre eine Kurschance von 125% errechnet, nutzen die Experten von "boerse.de-Aktienbrief" die Gelegenheit, um die AutoZone-Aktie erstmals in ihr Basis-Depot aufzunehmen - zumal es die Aktie gerade mit 6% Rabatt gegenüber dem April-All-Time-High gibt. (Ausgabe 268 vom 13.06.2012) (15.06.2012/ac/a/a)


Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

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