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Analysen - Ausland
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12.06.2012
Pfizer-Aktie: Pfizer spaltet Tiergesundheit ab
Frankfurter Tagesdienst
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www.optionsscheinecheck.de
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Detmold (www.aktiencheck.de) - Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" stufen die Pfizer-Aktie (ISIN US7170811035/ WKN 852009) weiterhin als aussichtsreich ein, warten aber die Zahlen zum zweiten Quartal ab.
Der weltgrößte US-Pharmakonzern habe sich gegen einen Verkauf und für einen Börsengang der Tiermedizinsparte-Sparte entschieden. Die Unternehmensleitung habe die Optionen in den zurückliegenden Monaten geprüft und sei zu der Überzeugung gelangt, dass man durch einen Verkauf nicht den Erlös einstreichen würde, den man sich vorstelle. Die Geschäftseinheit von Pfizer sei 15 Mrd. Dollar wert.
Tatsächlich dürfte es derzeit nicht einfach sein, einen Käufer zu finden, der eine Investition in dieser Größenordnung stemmen könne und wolle. Ein weiterer Nachteil eines Verkaufs sei die Tatsache, dass Pfizer den Erlös voll versteuern müsste, was die Attraktivität der Transaktion merklich schmälere.
Pfizer werde die Sparte abspalten und höchstwahrscheinlich einen Anteil von unter 50 Prozent an die Börse bringen. Zum genauen Zeitplan und den Konditionen habe sich das Management bisher nicht geäußert. Nach Einschätzung der Experten werde man sich kurzfristig zurückhalten und zunächst eine Beruhigung an den Finanzmärkten abwarten. Wohin die Reise gehe, würden die Investoren wohl im Zusammenhang mit der Veröffentlichung der Ergebnisse zum zweiten Quartal erfahren. Die Konzern-Leitung setze somit die eingeschlagene Strategie der Desinvestition fort.
Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" halten die Pfizer-Aktie weiterhin für aussichtsreich. Insbesondere für Anleger, die das gang große Risiko scheuen würden und auch mit einer moderaten Rendite zufrieden seien, eigne sich der Titel sehr gut. Die Experten würden das Papier im Auge behalten, aber in jedem Fall die Zahlen zum zweiten Quartal abwarten. (Ausgabe 87 vom 11.06.2012) (12.06.2012/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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