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News - Nebenwerte
12.06.2012
Jungheinrich-Aktie: Hauptversammlung in Hamburg
Ad hoc

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Hamburg (www.aktiencheck.de) - Der Jungheinrich-Konzern (ISIN DE0006219934/ WKN 621993) hat in den ersten vier Monaten des Jahres 2012 seinen Wachstumskurs erfolgreich fortgesetzt. Die Geschäftsentwicklung profitierte von der höheren Kapazitätsauslastung, insbesondere am Produktionsstandort Moosburg. Das Unternehmen zeigte sich anlässlich der Hauptversammlung am 12. Juni 2012 zuversichtlich für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres.

Der Weltmarkt für Flurförderzeuge hielt sich in den ersten vier Monaten 2012 stabil auf hohem Niveau. Ungeachtet des verschlechterten wirtschaftlichen Umfeldes, insbesondere in Europa, lag die Nachfrage weltweit mit 324.000 Staplern (Vorjahr: 330.000 Einheiten) nur um rund 2 Prozent unter dem Marktvolumen des Vorjahreszeitraumes. Die Marktentwicklung verlief dabei regional uneinheitlich: Europa verzeichnete insgesamt - trotz eines höheren Absatzes in Osteuropa - einen Rückgang um 4 Prozent, während Nordamerika einen Zuwachs von 7 Prozent aufwies. Das Marktvolumen in Asien verringerte sich leicht um 1 Prozent. Weltweit wurde das hohe Vorjahresniveau bei den lagertechnischen Geräten - der Domäne von Jungheinrich - nochmals um 1 Prozent übertroffen. Die Fahrzeuge mit verbrennungsmotorischem Antrieb verzeichneten ein Minus von 5 Prozent.

Der wertmäßige Auftragseingang über alle Geschäftsfelder erhöhte sich bis Ende April 2012 um 7 Prozent auf 754 Mio. Euro (Vorjahr: 706 Mio. Euro), während die Umsatzerlöse im gleichen Zeitraum um 11 Prozent auf 698 Mio. Euro (Vorjahr: 628 Mio. Euro) zulegten. Der Auftragsbestand des Neugeschäftes lag zum 30. April 2012 mit 377 Mio. Euro um 20 Mio. Euro bzw. 6 Prozent über dem Vorjahreswert von 357 Mio. Euro. Gegenüber dem Bestandswert von 329 Mio. Euro zum Jahresende 2011 ergab sich ein Aufbau um 48 Mio. Euro bzw. 15 Prozent. Das stückzahlbezogene Produktionsvolumen stieg in den ersten vier Monaten 2012 um 5 Prozent auf 25.600 Fahrzeuge (Vorjahr: 24.300 Einheiten). Dies ist vor allem auf eine höhere Kapazitätsauslastung im Werk Moosburg zurückzuführen, insbesondere durch eine kräftige Produktionssteigerung bei den Elektrostaplern.

Im Rahmen der Hauptversammlung am 12. Juni 2012 wurde den Aktionären zur Beschlussfassung vorgeschlagen, an die Stammaktionäre eine Dividende in Höhe von 0,70 Euro je Stammaktie (Vorjahr: 0,49 Euro) und an die Vorzugsaktionäre in Höhe von 0,76 Euro (Vorjahr: 0,55 Euro) je Vorzugsaktie auszuschütten.

Für die kommenden Monate erwartet Jungheinrich ein weiterhin moderates weltweites Wirtschaftswachstum mit starken regionalen Unterschieden. Auf Basis der Nachfrageentwicklung bis Ende April 2012 geht das Unternehmen für das Gesamtjahr von einer leichten Steigerung des Weltmarktvolumens auf rund 1 Mio. Flurförderzeuge aus.

"Basierend auf der seit Jahresbeginn anhaltenden stabilen Geschäftsentwicklung erwarten wir zumindest einen Auftragseingang um 2,1 Mrd. Euro und einen dazu korrespondierenden Konzernumsatz auf Vorjahresniveau. Aufgrund des hohen Auftragsbestandes und des Wachstumspotenzials auf den Zukunftsmärkten bestehen 2012 gute Chancen, das Ergebnisniveau des Vorjahres zu halten. Mit unseren strategischen Investitionen in Technik und Vertrieb im Gesamtvolumen von 100 Mio. Euro im Zeitraum 2012 bis 2013 haben wir darüber hinaus die Weichen für nachhaltig profitables Wachstum in der Zukunft gestellt", erklärte Hans-Georg Frey, Vorsitzender des Vorstandes der Jungheinrich AG.

Jungheinrich gehört zu den international führenden Unternehmen in den Bereichen Flurförderzeug-, Lager- und Materialflusstechnik. Als produzierender Dienstleister und Lösungsanbieter der Intralogistik steht das Unternehmen seinen Kunden mit einem umfassenden Produktprogramm an Staplern, Regalsystemen, Dienstleistungen und Beratung zur Seite. Die Jungheinrich-Aktie wird an allen deutschen Börsen gehandelt. (Ad hoc vom 12.06.2012) (12.06.2012/ac/n/nw)


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