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Analysen - Ausland
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08.10.2002
Mattel "overweight"
Morgan Stanley Dean Witter
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www.optionsscheinecheck.de
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Das Rating des Research Teams von Morgan Stanley Dean Witter für die Aktie des US-amerikanischen Spielwarenkonzerns Mattel (WKN 851704) lautet nach wie vor "overweight".
Nach Ansicht der Analysten hätten die Resultate Mattels in letzter Zeit bewiesen, dass der Konzern einen Wendepunkt erreicht habe und sich nicht allein auf seine Barbie Produkte stützen müßte. Traditionell hätten die Umsätze der Spielwarenindustrie zudem in Zeiten der Rezession stets zur Stabilität tendiert. Der Druck auf die Bruttomargen von Mattel habe offenbar nachgelassen und der Konzern habe seine Bilanz und die Liquidität verbessert. Es gebe Anzeichen dafür, dass es dem Management von Mattel gelingen würde, ein höheres Umsatzwachstum zu erzielen, als der Durchschnitt der Mitwettbewerber.
Zwar seien die Umsätze für die Barbie Produkte, die mit einem Umsatzanteil von 30 und einem Gewinnanteil von 40% die wichtigste unter den Markenartikeln des Konzerns darstellen würden, in den USA zyklisch bedingt leicht zurückgegangen, dafür hätten die Umsätze mit Harry Potter Artikeln allerdings im 2. aufeinanderfolgenden Jahr angezogen. Gleichzeitig seien die internationalen Umsätze signifikant angestiegen. Der Gewinn pro Aktie werde in den Geschäftsjahren 2002 und 2003 bei 1,09 und 1,27 USD erwartet. Das 12-Monats-Kursziel für die Aktie des Konzerns liege bei 28 USD.
Diese Fakten erwägend raten die Investmentbanker von Morgan Stanley Dean Witter auch weiterhin zum Übergewichten der Mattel Aktie.
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