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Analysen - DAX 100
18.11.1999
Deutz mit größeren Belastungen
Sal. Oppenheim

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Die Analysten des Bankhauses Sal. Oppenheim empfehlen die Aktie des Anlagenbauers Deutz (WKN 630500) zu verkaufen.

Das Unternehmen müsse sowohl durch die Werkschließung in Dessau als auch durch Restrukturierungsmaßnahmen außergewöhnliche Belastungen in Gesamthöhe von etwa 50 Mio. DM hinnehmen. Weder die positive Entwicklung im Motorenbereich noch der geschätzte EBIT-Anstieg um 21 Prozent auf 131 Mio. DM würden die Belastungen egalisieren können. Außerdem sei der Gewinn wegen des Scheiterns des Verkaufs der Humboldt-Wedag beeinträchtigt worden.

Im nächsten Jahr sollte die Ertragssituation, unter vorsichtiger Einschätzung, aufgrund der geringeren Sonderbelastungen wieder freundlicher aussehen.

Für die Jahre 1999 und 2000 rechnen die Experten mit einem Gewinn je Aktie von 0,16 bzw. 0,42 Euro.

Dem Investor sei der M-Dax-Titel momentan nicht zum Einstieg empfohlen.



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