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Analysen - Ausland
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17.05.2012
NYSE Euronext-Aktie: Unternehmen erleidet weitere Schlappe
Frankfurter Tagesdienst
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www.optionsscheinecheck.de
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Detmold (www.aktiencheck.de) - Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" raten Anlegern, von der Aktie der NYSE Euronext (ISIN US6294911010/ WKN A0MLCE) Abstand zu halten.
Der Zusammenschluss mit der Deutschen Börse AG (ISIN DE0005810055/ WKN 581005) sei abgeblasen worden und nun habe der Börsenbetreiber eine weitere Niederlage in Sachen Übernahmebemühungen erlitten. In den letzten Wochen habe man sich intensiv um einen Kauf der Rohstoff-Börse LME bemüht. Dem Vernehmen nach habe man 800 Mio. GBP geboten, was dem Objekt der Begierde offensichtlich nicht genug gewesen sei.
Eine Anhebung der Kaufangebots komme für NYSE Euronext nicht infrage. Der Rückzug aus der Bieterrunde sei schon mitgeteilt worden. Mit der Hongkong Exchange stehe ein weiterer Börsenbetreiber in einer guten Position, um bei der LME zum Zug zu kommen. Man müsse die erneute Schlappe zwar nicht überbewerten, doch langsam werde es bitter für NYSE Euronext. Man müsse auf der Hut sein, dass man gegenüber den Konkurrenten nicht ins Hintertreffen gerate. Der große Coup sei nicht gelungen, jetzt müsse man es mit kleinen Schritten versuchen. Allerdings hake es zurzeit noch gewaltig, worunter auch die Aktie leide.
Das Chance/Risiko-Verhältnis ist weiterhin negativ, die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" halten von der Aktie der NYSE Euronext Abstand. (Ausgabe 76 vom 16.05.2012) (17.05.2012/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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