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Analysen - TecDAX
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14.05.2012
XING-Aktie: Verticals treiben Wachstum
Warburg Research
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www.optionsscheinecheck.de
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Hamburg (www.aktiencheck.de) - Jochen Reichert, Analyst von Warburg Research, stuft die Aktie von XING (ISIN DE000XNG8888/ WKN XNG888) unverändert mit "halten" ein.
Die Q1/12-Zahlen seien ausgefallen wie erwartet. Bereits vor der Veröffentlichung der Q1/12-Ergebnisse habe XING bekannt gegeben, dass das EBIT in Q1/12 durch eine erhöhte Anzahl an Vertriebsmitarbeitern wesentlich niedriger als in Q1/11 sein würde.
Wie schon in den vorherigen Quartalen seien die Verticals die Wachstumstreiber gewesen. Beruhend auf einem exzellenten Arbeitsmarktumfeld in Deutschland sowie auf einem strukturellen Trend dahingehend Stellenangebote online und insbesondere auf Social Media-Plattformen aufzugeben, sei der Umsatz im Bereich E-Recruiting um 28% auf EUR 3,47 Mio. gestiegen. Der Umsatz im Bereich Advertising sei um 15% auf EUR 1,2 Mio. gestiegen. Die Gründe hierfür seien dieselben wie im Segment E-Recruiting: die starke Wirtschaft in Deutschland und der Trend in Richtung Onlinewerbung.
Trotz einem Nettozuwachs von 34.000 Abonnenten sei der Umsatz durch Abonnements fast unverändert geblieben. (Q1/12: EUR 11,75 Mio., Q1/11: EUR 11,1 Mio.). Ein Grund hierfür könnte sein, dass neue Abonnenten aufgrund von Preisnachlassen weniger als normale Abonnenten zahlen würden.
Die Aktie werde gegenwärtig mit einem EV/EBIT 2012e von 14x und einem KGV von 25x gehandelt. Vor dem Hintergrund eines erwarteten Umsatzwachstums von +17% scheine die Aktie auf dem derzeitigen Multiplikatorniveau fair bewertet zu sein.
Daher bleiben das "halten"-Rating und das DCF-basierte Kursziel von EUR 53 für die Aktie von XING unverändert, so die Analysten von Warburg Research. Thematisch könnte die Aktie durch den Facebook-Börsengang und die anhaltenden Gerüchte, dass Burda seinen derzeitigen Anteil erhöhen könnte, zu mehr Momentum gelangen. (Analyse vom 14.05.2012) (14.05.2012/ac/a/t) Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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