|
News - TecDAX
|
14.05.2012
Carl Zeiss Meditec-Aktie: Konzern will Medienbericht zufolge noch profitabler werden, hält Ausschau nach Zukäufen
aktiencheck.de
|
www.optionsscheinecheck.de
|
Jena (www.aktiencheck.de) - Der Medizintechnikkonzern Carl Zeiss Meditec AG (ISIN DE0005313704/ WKN 531370) will in Zukunft noch profitabler werden und ist auf der Suche nach Zukäufen.
Mit einer hohen Eigenkapitalquote von 73 Prozent und auf Bankkonten liegenden 110 Mio. Euro sieht sich die Zeiss-Tochter auch für größere Übernahmen gewappnet. Zudem könnte die Mutter mit einem Darlehen einspringen, und es könnte eine Anleihe begeben werden, listete Carl Zeiss Meditec-Finanzvorstand Christian Müller im Interview der "Börsen-Zeitung" (Samstag) weitere finanzielle Unterstützungen für eine mögliche Akquisition auf.
Sollte jedoch kein geeignetes Unternehmen zu finden sein - "wir lassen uns vom Kapitalmarkt nicht zu irgendwelchen unüberlegten und unausgereiften Transaktionen verleiten" -, sei eine Sonderausschüttung möglich bis zur Höhe eines kompletten Jahresüberschusses. Statt der tatsächlich gezahlten 30 Cent je Aktie für das vergangene Geschäftsjahr hätten die Aktionäre dann mit 82 Cent fast das Dreifache erhalten.
Zugleich betonte Müller, man wolle auch künftig stärker als der Markt wachsen und zugleich die operative Marge auf 15 Prozent steigern. Das Medizintechnikunternehmen sei "in der glücklichen Situation", relativ unabhängig von Konjunkturzyklen zu sein und stattdessen von der zunehmenden Alterung und vom Wachstum der Bevölkerung zu profitieren, so der Manager. Dies stoße inzwischen auf steigendes Interesse von Investoren. Bei weiter gutem Erfolg könnte sich die neue Brustkrebsbehandlung zu einer vierten eigenständigen Sparte entwickeln.
Die Aktie von Carl Zeiss notierte zuletzt bei 20,19 Euro. (14.05.2012/ac/n/t)
|