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News - Marktberichte
10.05.2012
Börsen in BRIC: Durchwachsene Marktentwicklung
aktiencheck.de

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Sao Paulo (www.aktiencheck.de) - Der DAXglobal BRIC Index (ISIN DE000A0C4CK9/ WKN A0C4CK) zieht trotz schlechter US-Vorgaben an. Der Auswahlindex, der die Performance der vier größten Schwellenländer der Welt abbildet, steigt aktuell um 0,34 Prozent auf 386,47 Punkte.

In Brasilien gab der Leitindex Bovespa (ISIN BRIBOVINDM18/ WKN A0JZEM) am Mittwoch um 0,96 Prozent nach auf 59.786,12 Punkte. Bei den Einzelwerten wiesen die beiden Indexschwergewichte Vale und Petrobras dabei Kursverluste von 0,4 bzw. 0,5 Prozent aus. Wie die nationale Statistikbehörde IBGE zudem gestern bekannt gab, ist der Anstieg der Verbraucherpreise in Brasilien im April 2012 schwächer ausgefallen. Die Jahresteuerungsrate sank auf 5,1 Prozent, nach einer Inflationsrate von 5,24 Prozent im März.

In China schlossen die Börsen unentschlossen. Der Hang Seng (ISIN HK0000004322/ WKN 145733) gab 0,51 Prozent ab auf 20.227,28 Punkte, wogegen der Shanghai Composite um 0,07 Prozent auf 2.410,23 Zähler zulegte. Swire Pazific fielen dabei mit einem Minus von 3,8 Prozent ins Auge, wogegen Papiere des Modekonzerns Esprit um 5,4 Prozent anzogen.

Der indische Leitindex SENSEX (ISIN XC0009698199/ WKN 969819) liegt bei 16.431,37 Zählern und damit mit 0,29 Prozent im Minus. An der Indexspitze stehen DLF (+1,9 Prozent) und Bharat Heavy Electricals (+1,4 Prozent). Die längere Verliererliste wird angeführt von Maruti Suzuki (-3,5 Prozent) sowie State Bank of India (-2,6 Prozent).

In Moskau fällt der RTS-Index aktuell um 0,32 Prozent auf 1.476,37 Punkte. Die Aktie des russischen Ölkonzerns LUKoil steigt um 1,9 Prozent. Der Gasversorger Gazprom verbucht hingegen einen Kursabschlag von 0,9 Prozent und der staatliche Ölproduzent Rosneft ein Plus von 0,4 Prozent. Die Großbank Sberbank gewinnt inzwischen 0,9 Prozent.

Ferner hat die russische Notenbank heute beschlossen, ihre Geldpolitik unverändert fortzuführen und die Leitzinsen unangetastet zu lassen. Demnach verharrt der Satz für eintägige Repo-Geschäfte bei 8,00 Prozent. Angesichts der Wachstumsaussichten und der Inflationsrisiken halten die Währungshüter das Zinsniveau für angemessen. (10.05.2012/ac/n/m)


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