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Analysen - Ausland
03.10.2002
Philip Morris "buy"
Merrill Lynch

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Das Researchteam des Investmentbankhauses Merrill Lynch rät auch weiterhin zum Kauf der Aktie des US-amerikanischen Tabak- und Lebensmittelkonzerns Philip Morris (WKN 851777).

In der letzten Woche habe Philip Morris revidierte EPS Erwartungen für das Finanzjahr 2002 veröffentlicht. Außerdem habe es neue Entwicklungen in den Klageverfahren gegen den Tabakkonzern gegeben. Daher hätten sich nun auch die Investmentbanker entschlossen ihre EPS Prognosen leicht anzupassen, um Wachstumsraten von 4,1 bzw. 9,4% in den Finanzjahren 2002 bzw. 2003 wieder zu spiegeln. Demnach betrage die EPS Erwartung für das Geschäftsjahr 2002 nun 4,60 USD. Im Fiskaljahr 2003 werde der Gewinn pro Aktie nun auf 5,03 USD geschätzt.

Im Großen und Ganzen seien die Aussichten für Philip Morris USA (PMUSA) im Geschäftsjahr 2002 auch weiterhin schmerzhaft für den Konzern. Im Fiskaljahr 2003 sehe die Lage jedoch schon rosiger aus. Derzeit werde die Aktie zu einem KGV von 8,6 auf der Grundlage der EPS Erwartung von 4,60 USD für das Finanzjahr 2002 gehandelt. PMUSA werde lediglich zu einem KGV von 2,8 bzw. 3,1 gehandelt. Die Analysten würden darauf hinweisen, dass der verhängnisvolle Marlboro Friday im April 1993 sich für die Anleger in das Wertpapier letztlich aufgrund des niedrigen Aktienkurses zur günstigsten Kaufgelegenheit aller Zeiten entwickelt habe. Das 12-Monats-Kursziel der Aktie liege bei 50 USD.

Diese Fakten erwägend raten die Börsenexperten von Merrill Lynch trotz der derzeit negativen Entwicklung weiterhin zum Kauf der Philip Morris Aktie, deren Volatilitätsrisiko sie allerdings als hoch bewerten.


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