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27.04.2012
Software-Aktie: Gewinn geht im ersten Quartal zurück
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Darmstadt (www.aktiencheck.de) - Die Software AG (ISIN DE0003304002/ WKN 330400) hat am Freitag die Geschäftszahlen für das erste Quartal vorgelegt.

Demnach lag der Umsatz im Berichtszeitraum mit 254,6 Mio. Euro um 7 Prozent unter dem Vorjahreswert von 272,6 Mio. Euro. Der Geschäftsbereich Business Process Excellence (BPE) erzielte mit einem Umsatz von 124,3 Mio. Euro (Vorjahr: 123,9 Mio. Euro) einen neuen Rekordwert im ersten Quartal. Dieses Wachstum ist in erster Linie auf die sehr positive Geschäftsentwicklung in Europa zurückzuführen, aber auch auf die Markteinführung neuer Produkte. Der Geschäftsbereich Enterprise Transaction Systems (ETS) übertraf mit einem Gesamtumsatz von 94,4 Mio. Euro die Erwartungen.

Das Softwareproduktgeschäft (Lizenzen und Wartung) erreichte mit 161,5 Mio. Euro einen Gesamtumsatz, der nahe an das außergewöhnlich gute erste Quartal 2011 heranreicht. Das Wartungsgeschäft erreichte mit einem Gesamtumsatz von 96,3 Mio. Euro einen neuen Rekord.

Beim EBIT verzeichnete der zweitgrößte deutsche Software-Konzern einen Rückgang auf 54,8 Mio. Euro, nach 60,2 Mio. Euro im Vorjahr. Nach Aussage des Konzerns habe man die Investitionen in Forschung & Entwicklung, Marketing sowie den Vertrieb im BPE Geschäftsbereich (plus 7 Mio. Euro) signifikant erhöht, um dadurch die Grundlage für ein weltweit beschleunigtes Wachstum mit neuen Produkten zu legen. Gleichzeitig sei es dem Unternehmen gelungen, die administrativen Kosten weiter zu optimieren. Die EBIT-Marge lag bei 21,5 Prozent, nach 22,1 Prozent im Vorjahr.

Das Nettoergebnis im Berichtszeitraum lag somit bei 35,9 Mio. Euro, nach 40,0 Mio. Euro im Vorjahr.

"Wir haben erheblich in die Bereiche Forschung & Entwicklung, Vertrieb und Marketing investiert, um damit die Grundlage für ein beschleunigtes Wachstum unseres BPE-Geschäftsbereichs im zweiten Halbjahr zu legen. Gleichzeitig ist es uns gelungen, eine hohe EBIT-Marge zu halten und den freien Cashflow signifikant zu erhöhen", so Finanzvorstand Arnd Zinnhardt.

Für das laufende Fiskaljahr wurden die im Januar veröffentlichten Prognosen für das Gesamtjahr bestätigt. Demnach geht das Unternehmen von einem Wachstum in Höhe von 5 bis 15 Prozent im Geschäftsbereich Business Process Excellence aus und erwartet einen ausgeglichenen Konzernumsatz in Höhe von plus 3 bis minus 3 Prozent (währungsbereinigt) im Vergleich zum Geschäftsjahr 2011. Die EBIT-Marge soll im Fiskaljahr 2012 bei 23 bis 24,5 Prozent liegen.

Die Aktie der Software AG notiert derzeit mit einem Minus von 0,04 Prozent bei 24,69 Euro.
(27.04.2012/ac/n/t)



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