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17.04.2012
Repsol-Aktie: Kursrutsch nach geplanter Verstaatlichung von argentinischer Repsol-Tochter YPF
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Madrid (www.aktiencheck.de) - Dem spanischen Öl- und Erdgaskonzern Repsol YPF S.A. (ISIN ES0173516115/ WKN 876845) droht die Verstaatlichung seiner argentinischen Tochtergesellschaft YPF.
Wie der Konzern am Montag im Rahmen einer Pressemitteilung bekannt gab, will die argentinische Regierung einen Gesetzentwurf auf den Weg bringen, der die Verstaatlichung von 51 Prozent der Anteile des argentinischen Ölkonzerns YPF S.A. vorsieht. Außerdem sei mit dem heutigen Tag ein Dekret in Kraft getreten, wonach die YPF S.A. mit sofortiger Wirkung für einen Zeitraum von 30 Tagen unter staatliche Kontrolle gestellt wird.
Repsol selbst bezeichnete das Vorgehen der argentinischen Regierung in einer Pressemitteilung als ungesetzlich und in höchstem Maße diskriminierend und kündigte in diesem Zusammenhang entschiedenen Widerstand gegen die geplanten Maßnahmen an.
Derzeit verfügt der spanische Ölkonzern über eine Beteiligung von 57,43 Prozent an YPF S.A., die in der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2012 mit einem Buchwert von 4,12 Mrd. Euro ausgewiesen wurde. YPF war zuletzt für rund 21 Prozent des Nettogewinns von Repsol YPF verantwortlich, hieß es weiter.
Die Aktie von Repsol YPF verliert derzeit an der Heimatbörse 8,25 Prozent auf 16,05 Euro. (17.04.2012/ac/n/a)
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