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Analysen - Ausland
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27.09.2002
Bristol-Myers Squibb neutral
Merrill Lynch
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www.optionsscheinecheck.de
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Der Wertpapierexperte Steven Tighe von Merrill Lynch bewertet die Aktie des US-Pharmakonzerns Bristol-Myers Squibb (WKN 850501) noch immer mit einem neutralen Rating.
Bristol-Myers Squibb (BMS) habe auf der globalen Pharmakonferenz von Merrill Lynch ein Update über die wichtigsten Entwicklungen des Unternehmens abgegeben. BMS habe betont, dass die Produktpipeline sich wie erwartet entwickle und es keine Verzögerungen geben werde. BMS gehe davon aus, dass man die Zulassung für Ability bald erhalten werde und das Produkt im 4. Quartal 2002 auf den Markt kommen werde. Außerdem plane BMS einen Erstantrag für Atazanavir und Garenoxacin bis spätestens Frühjahr 2003 zu stellen.
Seit August 2002 laufe eine offizielle Untersuchung der SEC (Securities Exchange Commission) gegen BMS. Dabei werde untersucht, ob es Buchungsunregelmäßigkeiten von BMS bei Lagerbeständen gegeben habe. Der Wirtschaftsprüfer von BMS habe angedeutet, dass es wohl keine Unregelmäßigkeiten gegeben habe und dass das Unternehmen damit rechne, dass die Untersuchung eingestellt werde. Insgesamt gebe es keine bedeutenden Neuigkeiten, so dass die EPS Prognose noch immer von einem Gewinn pro Aktie von 1,22 und 1,69 US-Dollar für 2002 und 2003 ausgehe.
Die heutige Analyse ändert nichts daran, dass Steven Tighe von Merrill Lynch die Aktie von Bristol-Myers Squibb mit "neutral" beurteilt.
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