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Analysen - DAX 100
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11.04.2012
K+S-Aktie: Salzgeschäft verhindert wohl positive Überraschungen
Deutsche Bank
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www.optionsscheinecheck.de
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Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Tim Jones, Virginie Boucher-Ferté und Martin Dunwoodie, Analysten der Deutschen Bank, stufen die Aktie von K+S (ISIN DE000KSAG888/ WKN KSAG88) unverändert mit "sell" ein.
Im Rahmen einer Studie zur Chemiebranche in Europa werde die Erwartung geäußert, dass sich die Ergebnisse des ersten Quartals gegenüber dem vierten Quartal 2011 wegen einer graduellen Nachfrageerhöhung verbessert haben dürften. Im Jahresvergleich werde es aber wohl bei vielen Unternehmen zu Rückgängen gekommen sein. Die Ausblicke könnten konservativ bleiben. Die Konsensprognosen dürften leichten Spielraum für Aufwärtsrevisionen haben. Zyklische Unternehmen mit hohen Marktanteilen derzeit würden bevorzugt.
Düngemittelhersteller wie K+S dürften von einem im Jahresvergleich gesunkenen Kalivolumen belastet werden. Auf Grund der Salzaktivitäten bestehe bei K+S im ersten Quartal kein positives Überraschungspotenzial gegenüber den Konsenserwartungen.
Am Ausblick für das Gesamtjahr dürfte sich nichts ändern. Auf Grund von Absatzrisiken und den längerfristigen strukturellen Herausforderungen bestehe die negative Einschätzung der K+S-Aktie weiter fort. Am Kursziel von 35,00 EUR werde festgehalten.
Vor diesem Hintergrund bekräftigen die Analysten der Deutschen Bank ihre Verkaufsempfehlung für die Aktie von K+S. (Analyse vom 11.04.2012) (11.04.2012/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen halten an dem analysierten Unternehmen eine Beteiligung in Höhe von mindestens 1 Prozent des Grundkapitals. Weitere mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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