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News - Nebenwerte
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29.03.2012
Jungheinrich-Aktie: Jungheinrich legt endgültige Zahlen vor
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Hamburg (www.aktiencheck.de) - Die Jungheinrich AG (ISIN DE0006219934/ WKN 621993) präsentierte am Donnerstag anlässlich der Bilanzpressekonferenz die endgültigen Zahlen für das abgelaufene Fiskaljahr.
Der Konzernumsatz stieg im Berichtsjahr 2011 um fast 17 Prozent auf 2,12 Mrd. Euro, nach 1,82 Mrd. Euro im Vorjahr. Hierzu trug das Neugeschäft mit einer Steigerung von rund 24 Prozent bei. Alle Regionen waren an der Umsatzsteigerung beteiligt. Das Inlandsgeschäft legte im Vergleich zum Vorjahr um 16 Prozent auf 571 Mio. Euro zu. Die Auslandsumsätze erhöhten sich etwas stärker um 17 Prozent auf knapp 1,55 Mrd. Euro. Der wertmäßige Auftragseingang, der alle Geschäftsfelder umfasst, erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 13 Prozent auf 2,18 Mrd. Euro.
"Unser Unternehmen ist zu alter Umsatz- und Ertragsstärke zurückgekehrt und hat das Geschäftsjahr 2011 mit einem Ergebnis auf Rekordniveau abgeschlossen", bilanzierte Hans-Georg Frey, Vorsitzender des Vorstandes, anlässlich der Jahrespressekonferenz am 29. März 2012 in Hamburg. Im Berichtszeitraum wurde ein operatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 146 Mio. Euro (Vorjahr: 98 Mio. Euro) erwirtschaftet. Die EBIT-Umsatzrendite erhöhte sich kräftig auf 6,9 Prozent (Vorjahr: 5,4 Prozent) und blieb damit nur geringfügig unter der Bestmarke von 7,0 Prozent aus dem Jahr 2007. Die entsprechende Kapitalrendite auf das eingesetzte zinspflichtige Kapital (ROCE) stieg mit 26,2 Prozent (Vorjahr: 22,7 Prozent) ebenfalls stark.
Das Ergebnis nach Steuern verbesserte sich auf 106 Mio. Euro, nach 82 Mio. Euro im Vorjahr. Hieraus errechnet sich ein Ergebnis je Vorzugsaktie von 3,13 Euro (Vorjahr: 2,45 Euro).
Vorstand und Aufsichtsrat der Jungheinrich AG tragen dieser Entwicklung Rechnung und werden der Hauptversammlung am 12. Juni 2012 vorschlagen, eine Dividende in Höhe von 0,70 Euro je Stammaktie (Vorjahr: 0,49 Euro) und in Höhe von 0,76 Euro (Vorjahr: 0,55 Euro) je Vorzugsaktie auszuschütten.
Wie es weiter heißt, ist der Konzern gut in das neue Fiskaljahr gestartet. Der Auftragseingangswert aller Geschäftsfelder erhöhte sich in den ersten zwei Monaten 2012 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 14 Prozent auf 380 Mio. Euro. Der Auftragsbestand des Neugeschäftes stieg im selben Zeitraum um 13 Prozent auf 371 Mio. Euro. Der Umsatz lag Ende Februar 2012 kumuliert bei 328 Mio. Euro und damit 18 Prozent über dem Vorjahreswert.
"Auf der Grundlage des erwarteten Marktwachstums und in Anlehnung an die Geschäftsentwicklung in den ersten Wochen des laufenden Jahres erwarten wir zumindest, dass sich der Auftragseingang in einer Bandbreite zwischen 2,0 und 2,1 Mrd. Euro und der Konzernumsatz dazu korrespondierend bewegen dürften. Dabei sollte die Umsatzentwicklung von dem hohen Auftragsbestand zu Jahresbeginn und darüber hinaus von eventuellen Wachstumschancen profitieren. Nicht auszuschließen bleibt, dass es entgegen dieser Einschätzung insbesondere aufgrund der Staatsschuldenkrise in Europa zu einem deutlichen Marktrückgang kommen könnte. In diesem Fall wäre unser Unternehmen mit seiner Positionierung als Vollsortimenter und Intralogistikdienstleister sowie seinem hohen Serviceanteil gut aufgestellt, um auch in einem negativen Marktszenario mit heute effektiveren und flexibleren Strukturen in Verwaltung, Vertrieb und Produktion erfolgreich zu bestehen", so Hans-Georg Frey.
Die Aktie von Jungheinrich notiert aktuell mit einem Minus von 1,80 Prozent bei 24,94 Euro. (29.03.2012/ac/n/nw)
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