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News - Ausland
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26.03.2012
Presse: General Motors - Opel will Fertigung in Niedriglohnländer verlagern
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Detroit (www.aktiencheck.de) - Der amerikanische Automobilhersteller General Motors Co. (ISIN US37045V1008/ WKN A1C9CM) beabsichtigt Presseangaben zufolge, die Fertigung bei seiner Tochter Opel in Niedriglohnländer zu verlagern.
Wie "DER SPIEGEL" am Wochenende unter Berufung auf ein Strategiepapier ("Global Assembly Footprint") berichtet, will GM nicht nur die Opel-Werke in Bochum und im britischen Ellesmere Port schließen, sondern zugleich die Kapazitäten in Niedriglohnländern wie Polen, Russland, China, Indien, Mexiko und Brasilien erhöhen. So will der US-Konzern bei steigendem Absatz die zusätzlichen Fahrzeuge zu 80 Prozent in diesen "Niedrig-Kosten-Ländern" fertigen.
Dem Magazin zufolge soll z.B. im polnischen Gliwice, wo der Astra montiert wird, die Produktionskapazität um 25 Prozent erhöht werden, während die Fertigung des Zafira in Bochum spätestens 2015 geschlossen werden soll. Den europäischen Markt will GM zunehmend mit Einfuhren aus seinen Fabriken in den "Niedrig-Kosten-Ländern" bedienen. Bis 2016 sollen zusätzlich 300.000 Fahrzeuge aus Werken in Mexiko, Korea und China nach Europa exportiert werden, hieß es.
Darüber hinaus streicht GM weltweit seine Modellpalette zusammen. Die Zahl der Fahrzeugplattformen wird laut dem Strategiepapier bis 2018 von derzeit 30 auf weniger als die Hälfte verringert.
Die Aktie von General Motors schloss am Freitag an der NYSE bei 25,17 US-Dollar. (26.03.2012/ac/n/a)
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