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Analysen - Ausland
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26.09.2002
Givaudan übergewichten
Zürcher Kantonalbank
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www.optionsscheinecheck.de
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Die Analysten der Zürcher Kantonalbank stufen die Aktien von Givaudan (WKN 938427) weiterhin mit "übergewichten" ein.
Dank des starken organischen Umsatzwachstums von 6,7% sei Givaudans Reingewinn im ersten Halbjahr um 5,4% gestiegen. Damit beweise Givaudan, dass sie auch ohne Übernahme von Haarman & Reimer gute Chancen habe, bis Jahresende den Marktführer IFF zu überholen, nachdem dessen Umsatz im ersten Halbjahr um 4,1% zurückgegangen sei. Somit würden es die Analysten begrüssen, dass Givaudan nach der Übernahme des Aromengeschäftes von Nestlé Anfang Jahr nun den Rückkauf von maximal 8,3% der ausstehenden Aktien zur Reduktion der hohen Liquidität angekündigt habe. Damit beweise das Management ein weiteres Mal seine Shareholder-Value-Orientierung. Seit der Aufnahme ins Aktienportfolio Schweiz der Zürcher Kantonalbank am 11. Oktober 2001 habe der Titel um 35% (ohne Dividende) zugelegt, während der SMI 10% verloren habe.
Mit einem geschätzten EV/EBITDA (2003) von 8.3x weise Givaudan inzwischen eine fast gleich hohe Bewertung wie Nestlé auf (EV/EBITDA 2003 von 8.6x). Insbesondere bei einer Verbesserung der Konjunkturaussichten rechne man mit einer stärkeren Entwicklung frühzyklischer Titel. Die Analysten der Zürcher Kantonalbank haben Givaudan somit in ihrem Aktienportfolio Schweiz durch Clariant ersetzt, die Einstufung für Givaudan bleibt auf „übergewichten“.
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