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Analysen - Marktberichte
15.03.2012
Tschechischer Aktienmarkt durch Indexschwergewichte nach unten gezogen
Raiffeisen Bank International AG

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Wien (www.aktiencheck.de) - Der tschechische Aktienindex PX (ISIN XC0009698371/ WKN 969837) verlor in den vergangenen zwei Wochen rund 1,8%, weil Indexschwergewichte wie New World Resources (NWR) (ISIN CA6492971081/ WKN A0ETB6), Erste Group (ISIN AT0000652011/ WKN 909943) und Telefónica O2 CZ (ISIN CZ0009093209/ WKN 894087) nach unten zogen, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG.

Darüber hinaus sei die Industrieproduktion im Januar verglichen zum Vorjahresmonat nicht wie von den Analysten erwartet um 4,4%, sondern "lediglich" um 3,2% gestiegen. Dennoch zeige sich aus ökonomischer Sicht für 2012 ein sich aufhellendes Bild. Weil sich die konjunkturelle Entwicklung in der Eurozone und in Deutschland besser als erwartet darstelle, gehe man für heuer in Tschechien von einer deutlich geringeren BIP-Schrumpfung als zuvor aus (2012f: von -1,2 % auf -0,2%). Von Unternehmensseite seien die Gesamtjahresergebnisse 2011 einiger Indexmitglieder deutlich schwächer als erwartet gewesen (Komercni Banka (ISIN CZ0008019106/ WKN 888040), Unipetrol (ISIN CZ0009091500/ WKN 908890), NWR), was zwar die Gewinnwachstumszahlen für 2011 negativ, dafür aber basiseffektbedingt für 2012 positiv verändere. An der traditionell hohen Dividendenrendite ändere sich hingegen nichts. (15.03.2012/ac/a/m)


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