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Analysen - Ausland
06.03.2012
BP-Aktie: BP erzielt Einigung
Frankfurter Tagesdienst

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Detmold (www.aktiencheck.de) - Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" bleiben bei ihrer Kaufempfehlung für die BP-Aktie (ISIN GB0007980591/ WKN 850517) weiter engagiert.

Der in Großbritannien ansässige Ölkonzern habe nach monatelangen Verhandlungen mit über 100.000 Geschädigten der Ölpest im Golf von Mexiko eine Einigung erzielt. BP zahle für den Vergleich rund 7,8 Mrd. Dollar und wehre mit diesem außergerichtlichen Vergleich eine Sammelklage ab. Die Schadenszahlung werde voraussichtlich aus dem mit 20 Mrd. Dollar ausgestatteten Entschädigungstopf finanziert.

Offen würden allerdings noch mögliche Klagen der Zentralregierung in Washington sowie der betroffenen US-Bundesstaaten bleiben. Der Prozesstermin gegen BP, den Plattformbetreiber Transocean (ISIN CH0048265513/ WKN A0REAY) und den beauftragten Dienstleister Halliburton (ISIN US4062161017/ WKN 853986) sei vorerst verschoben worden. Der Ölkonzern habe rund 40 Mrd. Dollar bereitgestellt, um die Schäden der Öl-Katastrophe zu bezahlen, die als die größte Ölpest in der Geschichte der USA gelte.

Mit dem Vergleich habe BP einen wichtigen Fortschritt gemacht, dieses dunkle Kapitel der Unternehmensgeschichte abzuarbeiten. Kurstechnisch habe der Aktienkurs diese Performance schon vorweggenommen und die wichtige Marke von 500 Pence wieder übersprungen.

Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" bleiben bei ihrer Kaufempfehlung aus der Ausgabe 23/2012 für die BP-Aktie weiter engagiert. (Ausgabe 36 vom 05.03.2012) (06.03.2012/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.



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