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News - Marktberichte
01.03.2012
Börsen in BRIC: Indizes weisen einheitlich rote Vorzeichen aus
aktiencheck.de

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Sao Paulo (www.aktiencheck.de) - Nach negativen Vorgaben von den US-Börsen befindet sich der DAXglobal BRIC Index (ISIN DE000A0C4CK9/ WKN A0C4CK) im bisherigen Donnerstaghandel auf dem Rückzug. Der Auswahlindex, der die Performance der vier größten Schwellenländer der Welt abbildet, verschlechtert sich aktuell um 0,59 Prozent auf 435,02 Punkte.

Der brasilianische Leitindex Bovespa (ISIN BRIBOVINDM18/ WKN A0JZEM) pendelte gestern im Handelsverlauf um seinen Vortagesschlusskurs. Am Ende gewannen dann aber doch die Verkäufer die Überhand und schickten den Index mit einem Abschlag von 0,22 Prozent auf 65.811,73 Stellen in den Feierabend. Banco do Brasil konnten gegen den insgesamt negativen Trend um 0,3 Prozent zulegen, während es für Vale überproportional um 0,9 Prozent nach unten ging. Petrobras verabschiedeten sich schließlich mit einem ganz kleinen Minus von 0,1 Prozent aus dem Handel.

Rote Vorzeichen waren heute an den chinesischen Aktienmärkten auszumachen. Dabei konnte die Laune der Investoren auch durch einen positiv ausgefallenen Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe nicht nachhaltig aufgehellt werden. So hat sich der Einkaufsmanager-Index in China im Februar weiter verbessert. Wie die China Federation of Logistics and Purchasing mitteilte, lag der Einkaufsmanager-Index im Berichtsmonat bei 51,0 Punkten, nach 50,5 Punkten im Vormonat. Der Shanghai Composite verschlechterte sich um 0,10 Prozent auf 2.426,12 Zähler. Noch wesentlich deutlicher fielen die Verluste in Hongkong aus, wo der Hang Seng (ISIN HK0000004322/ WKN 145733) am Ende um 1,35 Prozent auf 21.387,96 Punkte nachgab. Die wichtigsten Banktitel notierten einheitlich in der Verlustzone. Während die Abschläge bei HSBC und CCB mit 1,1 bzw. 0,6 Prozent noch unterpropotional ausfielen, entwickelten sich Bank of China und ICBC mit Wertverlusten von 1,8 bzw. 1,9 Prozent schlechter als der Gesamtmarkt. Die Anteilsscheine des Börsenbetreibers HKEX gaben indes um 1,6 Prozent nach. Vergleichsweise schlecht verbunden waren auch die Aktionäre des nach Kundenzahlen weltgrößten Mobilfunkanbieters China Mobile. So verschlechterte sich ihr Titel um 1,8 Prozent, während die Papiere des Mischkonzerns Hutchinson lediglich einen Abschlag von 0,5 Prozent ausweisen mussten.

In schwächerer Verfassung zeigt sich im aktuellen Handel auch der russische Leitindex RTS, der zur Stunde um 1,01 Prozent auf 1.717,42 Zähler nachgibt. Gazprom können sich mit einem Wertverlust von lediglich 0,3 Prozent noch überproportional gut behaupten, während LukOil sogar 0,2 Prozent an Wert hinzugewinnen. Sberbank verbilligen sich schließlich um 0,3 Prozent.

Im negativen Terrain notiert derzeit auch der indische Leitindex SENSEX (ISIN XC0009698199/ WKN 969819). So verschlechtert sich der Index zurzeit um 0,95 Prozent auf 17.583,97 Punkte. An der Indexspitze fahren Maruti Suzuki um 4,6 Prozent vor. Daneben notieren mit Hindalco Industries, HDFC, Tata Power, Coal India und Tata Consultancy Services lediglich noch fünf weitere Titel im grünen Bereich. Die lange Verliererliste wird unterdessen von den Papieren des Immobilienunternehmens DLF angeführt, die um 5,2 Prozent nachgeben. Auf Platz zwei der Verliererliste fahren Mahindra & Mahindra mit einem Wertverlust von 3,7 Prozent hinterher. Für Tata Motors geht es daneben um 1,2 Prozent nach unten. (01.03.2012/ac/n/m)


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