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Analysen - Ausland
15.11.1999
Amgen kaufen
Hornblower Fischer

www.optionsscheinecheck.de

Die Analysten von Hornblower Fischer raten dem Anleger derzeit zum Kauf von Aktien des Biotechnologieunternehmens Amgen (WKN 867 900).

Amgen sei eines der größten unabhängigen Unternehmen in der Biotechnologiebranche. Amgen entwickle und vertreibe Medikamente, die auf gewonnenen Erkenntnissen in der Molekular- und Zellularbiologie aufbauen.

Jüngst habe Amgen erneut vielversprechende Ergebnisse eines in der letzten klinischen Testphase (Phase III) befindlichen Proteins veröffentlichen können. Das Protein mit der Bezeichnung NESP sei auf der Jahrestagung der amerikanischen Gesellschaft für Nephrologie vorgestellt worden. Mit Hilfe von NESP sei es möglich bei Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz die Blutwerte wesentlich zu verbessern. Im Unterschied zu vergleichbaren Präparaten könne jedoch die Dosis und die Anwendungshäufigkeit stark verringert werden. Während bisher eine Therapie bis zu dreimal in der Woche nötig gewesen sei, reichten bei NESP wöchentliche oder gar zweiwöchentliche Behandlungen aus. Auf dem Markt würden sich mit Epogen, Infergen und Neupogen bereits drei Medikamente befinden. Für besonders wichtig erachten die Experten, dass Amgen nicht von einem Produkt abhängig sei, sondern sich der Umsatz entsprechend verteile. Von der großen Produktpipeline seien auch weiterhin gute Ergebnisse und marktreife Medikamente zu erwarten. In den ersten neun Monaten des Jahres habe Amgen seine Umsätze um 23% auf 2,4 Milliarden Dollar steigern können. Der Gewinn sei im gleichen Zeitraum gegenüber der Neunmonatszahlen des Vorjahres um 30% auf 818,4 Millionen Dollar gestiegen. Die Experten sind angesichts der bisher gezeigten Leistungsstärke von Amgen und der großen Nachfrage nach neuen Medikamenten vor allem gegen Krebs, Hepatitis und anderen Infektionskrankheiten sehr optimistisch für das weitere Wachstum. Der Chartverlauf gebe auch Grund zum Optimismus. Eine seit Ende August andauernde Phase ohne klare Tendenz sollte nunmehr durch Ausbildung eines neuen Hochs ihr Ende gefunden haben. Die Analysten gehen davon aus, dass der Markt die guten Geschäftsaussichten nun wieder stärker honorieren wird und raten zum Kauf.


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