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News - Nebenwerte
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29.02.2012
ISRA VISION meldet dynamischen Start ins Geschäftsjahr 2011/2012
Ad hoc
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Darmstadt (www.aktiencheck.de) - Die ISRA VISION AG (ISIN DE0005488100/ WKN 548810), einer der globalen Top-Anbieter für die industrielle Bildverarbeitung (Machine Vision), Weltmarktführer für Oberflächen-Inspektionssysteme und einer der führenden 3D Machine Vision-Anbieter, setzte das dynamische zweistellige Wachstum aus dem letzten Geschäftsjahr auch im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2011/2012 fort. Der Quartalumsatz stieg um 14 Prozent auf 18,4 Mio. Euro (Vj.: 16,1 Mio. Euro). Das EBT (Gewinn vor Steuern) steigerte ISRA um 16 Prozent auf 3,2 Mio. Euro (Vj.: 2,7 Mio. Euro).
Die EBT-Marge zur Gesamtleistung verbesserte sich in den ersten drei Monaten (01.10. bis 31.12.2011) des Geschäftsjahres 2011/2012 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um einen Prozentpunkt auf 16 Prozent und knüpfte damit an das Niveau des letzten Geschäftsjahres an (GJ 10/11: 16 Prozent). Das EBIT (Gewinn vor Zinsen und Steuern) stieg um 13 Prozent auf 3,4 Mio. Euro (Vj: 3,0 Mio. Euro), das entspricht einer EBIT-Marge zur Gesamtleistung von 17 Prozent (Vj.: 17 Prozent; GJ 10/11: 17 Prozent). Das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) legte um elf Prozent auf 5,3 Mio. Euro (Vj.: 4,8 Mio. Euro) zu und erreichte wie im Vorjahreszeitraum eine Marge von 26 Prozent (GJ 10/11: 25 Prozent) bezogen auf die Gesamtleistung.
Die Groß-Marge - eine wichtige Konzern-Kennziffer - (Gesamtleistung minus Material- und Personalaufwand der Produktion und Engineering) stieg gegenüber dem Vorjahresquartal um einen Prozentpunkt auf 60 Prozent (Vj.: 59 Prozent) an. Das Eigenkapital erhöhte sich auf 99,9 Mio. Euro. Entsprechend ergibt sich eine Eigenkapitalquote von 58 Prozent (30.09.2011: 57 Prozent). Der Cashflow aus der Geschäftstätigkeit belief sich aufgrund des hohen Auftragsbestandes zum Stichtag 31.12.2011 auf 1,0 Mio. Euro (Vj.: 2,0 Mio. Euro). Mit der guten Eigenkapitalquote und den zur Verfügung stehenden Finanzmitteln verfügt ISRA über eine solide Kapitalausstattung für zukünftiges Wachstum.
Der starke Auftragsbestand von 43 Mio. Euro resultiert auch aus einer intensiven Vertriebstätigkeit. Die Auftragseingänge kommen aus allen wichtigen Regionen. Europa und Asien zeigten, wie erwartet, starke Impulse. Nordamerika trug ebenfalls zum Wachstum bei. Nach Investitionen in den Ausbau der regionalen Präsenz in Russland und Südamerika zeigen sich erste Anzeichen, die die geplante Entwicklung in diesen zukünftigen Wachstumsregionen für ISRA bestätigen.
ISRA ist im Berichtsquartal in beiden Segmenten gewachsen. Im Bereich Surface Vision leisten die Business Units Papier, Metall, Spezialpapier und Druck einen starken Beitrag zu den hohen Auftragsbeständen. Im Segment Industrial Automation, bei dem sich ISRA nunmehr fast ausschließlich auf die Automobilindustrie fokussiert, setzte sich die dynamische Wachstumssteigerung des letzten Geschäftsjahres auch im Berichtsquartal fort. Starke Nachfrage wurde insbesondere von deutschen und westeuropäischen Automobilherstellern verzeichnet. Intensivierte Vertriebsaktivitäten in Nordamerika und Asien zeigen in diesen Regionen weitere Impulse.
Der Umsatz im Bereich Surface Vision stieg um 15 Prozent von 13,6 Mio. Euro auf 15,6 Mio. Euro. Im Segment Industrial Automation legte der Umsatz auf 2,8 Mio. Euro (Vj.: 2,5 Mio. Euro) zu. Auch die Profitabilität hat in beiden Segmenten zugenommen; das EBIT bei Surface Vision stieg um 14 Prozent auf 2,8 Mio. Euro (Vj.: 2,5 Mio. Euro), was einer Marge, bezogen auf die Gesamtleistung, von 17 Prozent entspricht (Vj.: 17 Prozent). Bei Industrial Automation nahm das EBIT ebenfalls zu und stieg von 0,5 Mio. Euro auf 0,6 Mio. Euro. Das entspricht einer EBIT-Marge von 17 Prozent (Vj.: 18 Prozent) bezogen auf die Gesamtleistung.
Für das laufende Geschäftsjahr plant das Unternehmen für die Branche Spezialpapier eine Fortsetzung der positiven Entwicklung aus dem ersten Quartal. Auch im Bereich Druck wird von einer weiterhin guten Geschäftsentwicklung ausgegangen. Papier profitiert von den jüngst in den Markt eingeführten Innovationen. Im Geschäftsbereich Plastik hat ISRA mit innovativen Anwendungen ihr Portfolio für diese dynamisch wachsende Branche stark erweitert. Die Vertriebs- und Marketingaktivitäten in den Bereichen Glas und Metall werden weiter intensiviert und neue Produkte in die Märkte eingeführt, damit sich auch in diesen Branchen der Umsatz weiter positiv entwickelt. In der Solarindustrie setzt das Unternehmen insbesondere auf neue Kunden in Asien.
Auch im Geschäftsjahr 2011/2012 hat ISRA die zweistellige, profitable Wachstumsstrategie im Fokus. Wichtige Schritte auf diesem Weg sind unter anderem die erfolgreiche Einführung von innovativen Anwendungen und Lösungen. Die umfangreichen Investments in Innovationen, die konsequente regionale Erweiterung der Präsenz rund um den Globus, die Schaffung eines Kundenportfolios mit international agierenden Großkonzernen sowie die stetigen Investitionen in die Unternehmensorganisation haben eine solide Basis für das weitere Wachstum geschaffen. Das Unternehmen plant, dass sich das Umsatzwachstum auf dieser breiten Basis zukünftig stärker als die Investitionen entwickelt, was sich mittelfristig vorteilhaft auf den Cashflow auswirken wird. Zusätzliche positive Cashflow-Effekte werden aus der Optimierung der Produktion durch weitere "Lean Production"-Maßnahmen zur Reduzierung des Working Capitals erwartet.
Auf Basis des profitablen Wachstums im letzten Geschäftsjahr hat das Management der Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2010/2011 die Ausschüttung einer erhöhten Dividende von 0,25 Euro je Aktie (Vorjahr: 0,20 Euro) vorgeschlagen und unterstreicht damit die kontinuierliche, nachhaltige Dividendenpolitik der letzten Jahre.
Neben dem organischen Wachstum ist das externe Wachstum durch Akquisitionen von geeigneten Unternehmen ein weiterer wichtiger Bestandteil der langfristigen Wachstumsstrategie. Bei den Zielunternehmen stehen eine sinnvolle Erweiterung des Produktportfolios, eine Vergrößerung der Marktanteile, die Erschließung neuer Märkte und die Integrierbarkeit im Mittelpunkt der Prüfungen im Vorfeld einer Akquisition. Das Management hat derzeit mehrere mögliche Akquisitionsprojekte intensiv im Fokus und plant bei positivem Prüfergebnis in den nächsten Monaten mindestens eines der Projekte zum Abschluss zu bringen.
Das gute Umsatzwachstum im ersten Quartal 2011/2012 und der Auftragsbestand von 43 Millionen Euro sind eine solide Basis für das laufende Geschäftsjahr. Für 2011/2012 (01.10.2011 bis 30.09.2012) plant das Unternehmen weiterhin ein zweistelliges organisches Umsatzwachstum auf über 80 Millionen Euro und mindestens stabile Margen. Die weitere Verbesserung der Margen bleibt ebenso im Fokus des Managements wie das Ziel, die Umsatzmarke von 100 Millionen Euro mittelfristig zu überschreiten. (Ad hoc vom 29.02.2012) (29.02.2012/ac/n/nw)
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