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News - DAX 100
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28.02.2012
Fraport-Aktie: Lotsenstreik soll gerichtlich verhindert werden
aktiencheck.de
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Frankfurt am Main (www.aktiencheck.de) - Die Deutsche Lufthansa AG (ISIN DE0008232125/ WKN 823212) und der Flughafenbetreiber Fraport AG (ISIN DE0005773303/ WKN 577330) wollen einen für Mittwoch geplanten Solidarstreik der Fluglotsen mit juristischen Mitteln verhindern.
Wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Pressemitteilung hervorgeht, werden Fraport und die Deutsche Lufthansa gegen die Ankündigung der GdF-Führung, auch die Lotsen der Deutschen Flugsicherung (DFS) morgen zwischen 5 und 11 Uhr zum Solidaritätsstreik aufzurufen, gemeinsam juristische Schritte in Form einer einstweiligen Verfügung einleiten.
"Es kann nicht sein, dass die Deutsche Flugsicherung, die ein zu 100 Prozent im Bundesbesitz befindliches Unternehmen ist und ein vom Staat garantiertes Monopol ausübt, von der GdF in einen privatrechtlichen Tarifstreit hinein gezogen wird. Dies ist eine zunehmende Unverhältnismäßigkeit des Ausstands, weswegen wir juristische Schritte in Form einer einstweiligen Verfügung gegen den Solidarstreik der Fluglotsen eingeleitet haben", erklärte der Arbeitsdirektor der Fraport AG, Herbert Mai.
Der Aufruf zum Solidarstreik zeige, dass die GdF-Funktionäre völlig unverantwortlich vorgehen, um ihre überzogenen Forderungen durchzusetzen, hieß es in der Erklärung. Diese Ausweitung würde zu massiven Beeinträchtigungen des Flugverkehrs weltweit und zu einem enormen wirtschaftlichen Schaden führen, der in keiner Relation stehe. "Die GdF-Führung will hier einen Flächenbrand entfachen, der in keiner Weise gerechtfertigt ist", so Mai.
Die Aktie von Fraport verliert derzeit 0,26 Prozent auf 46,94 Euro. (28.02.2012/ac/n/d)
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