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27.02.2012
Transocean-Aktie: Einmalbelastungen sorgen für hohen Verlust
aktiencheck.de

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Zug (www.aktiencheck.de) - Der Ölbohrkonzern Transocean Ltd. (ISIN CH0048265513/ WKN A0REAY) musste im vierten Quartal trotz höherer Umsatzerlöse angesichts hoher Einmaleffekte einen deutlichen Verlust ausweisen.

Wie aus einer am Montag veröffentlichten Pressemitteilung hervorgeht, lag der Umsatz im Berichtszeitraum mit 2,42 Mrd. US-Dollar über dem Vorjahreswert von 2,13 Mrd. US-Dollar. Unter dem Strich wurde beim Nettoergebnis ein Verlust von 6,12 Mrd. US-Dollar ausgewiesen, nachdem man im Vorjahreszeitraum einen Verlust von 799 Mio. US-Dollar verzeichnet hatte. Dabei hatte der Konzern unter anderem unter Wertberichtigungen in Höhe von 5,2 Mrd. US-Dollar auf den Bereich Contract Drilling zu leiden gehabt. Außerdem wurden Einmalbelastungen in Höhe von 1 Mrd. US-Dollar in Zusammenhang mit einem Unglück mit der Macondo Well verbucht. Transocean hatte bereits im Vorfeld der Veröffentlichung vor milliardenschweren Ergebnisbelastungen im Zuge der durchgeführten Impairment-Tests gewarnt.

Wie es weiter heißt, werde man für das abgelaufene Fiskaljahr auf eine Dividendenausschüttung verzichten.

Konkrete Ergebnisprognosen für das laufende Fiskaljahr wurden nicht abgegeben.

Die Aktie von Transocean notiert aktuell mit einem Plus von 2,03 Prozent bei 46,81 Schweizer Franken. (27.02.2012/ac/n/a)


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