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Analysen - Ausland
24.02.2012
Intercell-Aktie: Kosteneinsparungen brachten stabilere finanzielle Basis
Erste Bank

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Wien (www.aktiencheck.de) - Die Analystin der Erste Bank, Vladimira Urbankova, stuft die Aktie von Intercell (ISIN AT0000612601/ WKN A0D8HW) von "reduzieren" auf "halten" hoch.

Intercell werde den Bericht über das 4. Quartal 2011 am 6. März 2012 bekannt geben. In diesem Zusammenhang hätten die Analysten ihre Prognosen noch mal unter die Lupe genommen. In ihrer neuen Analyse, würden sie vor allem die Erfolge des neuen Sparkurs berücksichtigen, aber auch niedrigere Erlöse aus Kooperationen. Ihre Schätzungen für Erlöswachstum aus Produktverkäufern würden fast unverändert bleiben (IXIARO/JESPECT Umsatzerlöse ungefähr EUR 21,5 Mio., +68% j/j). Wegen fehlender Erlöse aus Kooperationen reduziere man die 2011er-Umsatzschätzung aber von EUR 40,0 Mio. auf EUR 34,3 Mio.

Die wesentlich höheren Ersparungen bei Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen sowie beim Verwaltungs- und Vertriebsauwand seien aber der Hauptgrund für die angehobene Gewinnschätzung der Analysten für 2011, die jetzt bei einem Verlust von etwa EUR 32,6 Mio. liege und damit nahe des unteren Endes der bisher kommunizierten Bandbreite (zwischen EUR 30 Mio. und EUR 40 Mio.). Für 2012 sollten nach Meinung der Analysten schwächere als bisher geplante Umsatzerlöse durch massive Ersparungen voll kompensiert werden. Sie würden daher ihre Schätzungen für den Nettoverlust von EUR 19,6 Mio. bestätigen. Nach wie vor sehe man einen Break Even erst im Jahr 2014.

Die wesentlichen Kosteneinsparungen hätten Intercell auf eine stabilere finanzielle Basis gebracht. Die Firma sei allerdings weiter bestrebt den Cash-Polster zu verbessern, wobei eine engere Partizipation der bisherigen Großaktionäre oder Vereinbarungen mit neuen Partnern bevorzugt seien. Der damit verbundene Newsflow könnte die Volatilität erhöhen und interessante Trading Gelegenheiten bringen. Obwohl die Analysten keinen fundamentalen Grund für eine unmittelbare Kaufempfehlung bei der Aktie sehen würden (der bedeutendste Impuls aus dem Entwicklungsprogramm - die ersten Daten aus dem Pseudomonas aeruginosa-Impfstoffprogramm würden erst Mitte 2013 erwartet), würden sie denken, dass das Schlimmste bei der Aktie eingepreist sei.

Mit ihrem neuen Zwölf-Monats-Kursziel von EUR 2,40 haben die Analysten der Erste Bank die Intercell-Aktie daher von "reduzieren" auf "halten" leicht hochgestuft. (Analyse vom 24.02.2012) (24.02.2012/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.



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