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Analysen - Nebenwerte
22.02.2012
Dürr lässt sich nicht lumpen
Frankfurter Tagesdienst

www.optionsscheinecheck.de

Detmold (www.aktiencheck.de) - Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" bleiben bei der Dürr-Aktie (ISIN DE0005565204/ WKN 556520) ohne Position.

Die Dividende des deutschen Anlagen- und Maschinenbauers für das Geschäftsjahr 2011 werde sich - vorbehaltlich der Billigung durch die Hauptversammlung - auf 1,20 EUR je Aktie belaufen. Ein Jahr zuvor seien gerade einmal 0,30 EUR pro Anteilsschein ausgeschüttet worden. Auch die Mitarbeiter würden eine Prämie von 1.500 EUR bekommen.

Die Unternehmensleitung habe allen Grund gehabt, spendabel zu sein. Dürr habe ein Rekordjahr hinter sich. Der Umsatz habe um 52 Prozent auf 1,92 Mrd. EUR zugelegt. Der Überschuss habe bei 64,3 Mio. EUR gelegen und sei somit neunmal höher ausgefallen als im Vorjahr. Die Weichen für die Zukunft seien auch gestellt: Der Auftragseingang sei um 64 Prozent auf 2,68 Mrd. EUR gestiegen.

Das Management sei zuversichtlich, den Schwung des zurückliegenden Jahres in das Jahr 2012 mitgenommen zu haben. In den ersten Wochen 2012 sei die Nachfrage ungebrochen. Insbesondere das Wiedererstarken der Automobilindustrie in den USA habe positive Auswirkung auf die Geschäftsentwicklung bei Dürr. Eine wachsend wichtigere Rolle spiele auch das Reich der Mitte, woher mittlerweile jeder dritte Auftrag komme.

Für das laufende Geschäftsjahr erwarte Dürr eine Umsatzsteigerung von mindestens fünf Prozent, womit die Marke von zwei Mrd. EUR geknackt werden dürfte. In Bezug auf die operative Marge plane man, auf den Vorjahreswert von 5,5 Prozent bis zu 0,5 Prozent draufzusatteln.

Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" bleiben bei der Dürr-Aktie ohne Position. (Ausgabe 29 vom 21.02.2012) (22.02.2012/ac/a/nw)

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