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News - Marktberichte
20.02.2012
Börsen in BRIC: Mehrheitlich im Plus, China Mobile im Blick
aktiencheck.de

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Sao Paulo (www.aktiencheck.de) - Nachdem der DAXglobal BRIC Index (ISIN DE000A0C4CK9/ WKN A0C4CK) weist im bisherigen Montaghandel zum Start in die neue Handelswoche rote Vorzeichen aus. Der Auswahlindex, der die Performance der vier größten Schwellenländer der Welt abbildet, verschlechtert sich aktuell um 0,20 Prozent auf 438,52 Punkte.

Im Zuge einer uneinheitlichen Entwicklung an der Wall Street konnte sich am Freitag auch der brasilianische Leitindex Bovespa (ISIN BRIBOVINDM18/ WKN A0JZEM) im Handelsverlauf nicht eindeutig für die ein- oder andere Richtung entscheiden. Am Ende stand allerdings ein leichter Zugewinn von 0,09 Prozent auf 66.203,50 Stellen zu Buche. Die brasilianische Arbeitsmarktsituation hat sich im Januar 2012 deutlich verschlechtert, wie das nationale Statistikamt IBGE am Freitag mitteilte. So erhöhte sich die Arbeitslosenquote auf 5,5 Prozent. Davor lag sie im Dezember 2011 nur bei 4,7 Prozent und im Januar 2011 bei 6,1 Prozent. Weiteren Angaben zufolge belief sich die Zahl der Arbeitslosen auf rund 1,3 Millionen. Damit lag sie um 15,9 Prozent über dem Vormonatsstand aber um 7,7 Prozent unter dem Niveau des Vorjahresmonats. Vale verabschiedeten sich mit einem Abschlag von 0,9 Prozent ins Wochenende, während es für Petrobras um 0,7 Prozent nach oben ging. Banco do Brasil haben indes gegen den insgesamt leicht positiven Trend deutlich um 2,6 Prozent nach.

In China war zum Start in die neue Handelswoche keine einheitliche Tendenz auszumachen. Auf der einen Seite wurde die Stimmung am Markt durch die am Wochenende gesenkte Mindestreserveanforderung für Banken gestützt. Auf der anderen Seite belasteten allerdings anhaltende Konjunktursorgen. Der Shanghai Composite verbesserte sich um 0,27 Prozent auf 2.363,60 Zähler. Gleichzeitig ging es in Hongkong für den Hang Seng (ISIN HK0000004322/ WKN 145733) um 0,31 Prozent auf 21.424,79 Punkte nach unten. China Mobile (ISIN HK0941009539/ WKN 909622) verloren 1,4 Prozent an Wert. Der nach Kundenzahlen weltgrößte Mobilfunkanbieter konnte im Januar die Kundenzahl erneut steigern. So wurden im Berichtsmonat insgesamt 5,868 Millionen neue Nutzer hinzugewonnen. Die Gesamtzahl der Mobilfunkkunden beläuft sich damit Ende Januar 2012 auf 655,436 Millionen. Für ZTE (ISIN CNE1000004Y2/ WKN A0M4ZP) ging es daneben um 2,2 Prozent nach unten. Der Telekommunikationsausrüster hat mit den US-Unternehmen QUALCOMM (ISIN US7475251036/ WKN 883121) und Broadcom (ISIN US1113201073/ WKN 913684) jeweils einen Rahmenvertrag über den Bezug von Chipsets geschlossen. Den Angaben zufolge liefert QUALCOMM zwischen 2012 und 2015 Chipsets im Wert von mindestens 4 Mrd. US-Dollar an ZTE. Von Broadcom bezieht ZTE zwischen 2012 und 2014 Chipsets im Wert von mindestens 1 Mrd. US-Dollar. Unter Druck standen ferner die Papiere des Internet-Unternehmens Tencent, die sich um 1,8 Prozent verbilligten. Bei den Rohstoffwerten standen CNOOC und PetroChina mit Wertverlusten von 1,3 bzw. 1,4 Prozent auf der Verliererseite.

Einen freundlichen Start in die neue Handelswoche legen unterdessen die Märkte in Russland hin. So rückt der Leitindex RTS zur Stunde um 1,04 Prozent auf 1.673,84 Zähler vor. Auf dem Einkaufszettel der Investoren finden sich dabei unter anderem die Aktien der Sberbank mit einem Plus von 1,1 Prozent wieder, während es für Gazprom um 0,8 Prozent nach oben geht. LukOil verteuern sich schließlich um 0,5 Prozent.

In Indien wurde heute wegen des Feiertages Mahashivratri nicht gehandelt. Am Freitag legte der Leitindex SENSEX (ISIN XC0009698199/ WKN 969819) um 0,75 Prozent auf 18.289,35 Punkte zu. (20.02.2012/ac/n/m)


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