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16.02.2012
AXA: Einmaleffekte sorgen für Gewinnsprung
aktiencheck.de
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Paris (aktiencheck.de AG) - Der französische Versicherungskonzern AXA S.A. (ISIN FR0000120628/ WKN 855705) konnte im abgelaufenen Fiskaljahr dank positiver Einmaleffekte aus Asset-Verkäufen mit einem deutlichen Gewinnanstieg aufwarten.
Wie aus einer am Donnerstag veröffentlichten Pressemitteilung hervorgeht, lag der Umsatz im Berichtszeitraum mit 86,11 Mrd. Euro unter dem Vorjahreswert von 89,41 Mrd. Euro, was einem Minus von 4 Prozent entspricht. Auf vergleichbarer Basis wurde ein Umsatzrückgang von 2 Prozent ausgewiesen.
Der Nettogewinn verbesserte sich indessen gegenüber dem Vorjahreswert von 2,75 Mrd. Euro um 57 Prozent auf 4,32 Mrd. Euro. Dabei verzeichnete man einen hohen positiven Einmaleffekt von knapp 2,33 Mrd. Euro in Zusammenhang mit dem Verkauf von Geschäftsaktivitäten in Australien und Neuseeland. Dem standen Goodwill-Abschreibungen in Höhe von 943 Mio. Euro gegenüber.
Der bereinigte Nettogewinn verringerte sich hingegen um 15 Prozent auf 3,59 Mrd. Euro. Unter anderem hatte man unter Wertberichtigungen auf griechische Staatsanleihen in Höhe von insgesamt 387 Mio. Euro zu leiden.
Wie der Konzern weiter ausführte, werde man für 2011 eine unveränderte Dividende von 69 Cent je Aktie an die Aktionäre ausschütten.
Die Aktie von AXA verliert derzeit 3,11 Prozent auf 11,84 Euro. (16.02.2012/ac/n/a)
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