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News - Ausland
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19.09.2002
OMV erwirbt 25.1% an The Rompetrol
Ad hoc
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Weitere Umsetzung der Wachstumsstrategie im Donauraum - OMV (WKN 874341) stärkt ihre Position in Rumänien - Akquisition der strategisch gut positionierten Raffinerie Petromidia OMV, der führende mitteleuropäische Erdöl- und Erdgaskonzern, hat heute in Bukarest den Vertrag zum Erwerb eines 25,1%igen Anteils am größten privaten Ölunternehmen in Rumänien, The Rompetrol Group NV, unterzeichnet. Diese Akquisition umfasst eine Reihe von Vermögenswerten, wobei von besonderer strategischer Bedeutung für OMV die Raffinerie Petromidia an der Schwarzmeerküste mit Zugang zur Donau ist. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. The Rompetrol Group NV (TRG) ist ein in den Niederlanden ansässiges Öl- und Gasunternehmen, dessen Betriebe und Vermögenswerte sich zum Großteil in Rumänien befinden. Die TRG ist nach der staatlichen SNP Petrom das größte Unternehmen im Raffinerie- und Marketinggeschäft Rumäniens. Anteilseigner sind derzeit zu 71% die Manager Dinu Patriciu (Vorstandsvorsitzender) und Philip Stephenson (stellvertretender Vorstandsvorsitzender) sowie zu 29% der Fond Romania & Moldova Direct Fund LP, ein privater Beteiligungsfonds mit US-Verwaltung. Insgesamt betrugen die laut IAS geprüften Umsätze von TRG im Jahr 2001 668 Mio. USD, der Jahresüberschuss lag bei rund 15 Mio. USD. Neben anderen Beteiligungen hat TRG zwei Raffinerien, Petromidia (Navodari) und Vega (Ploiesti) mit einer Gesamtkapazität von 110.000 bbl/d, sowie ein landesweites Kundengeschäft mit vier Tanklagern und ein Tankstellennetz mit 127 Stationen. Davon befinden sich 28 im Eigentum der Gesellschaft, 5 sind geleast und 94 Stationen werden unter Farbenverträgen geführt. TRG besitzt überdies eigene Wartungs, Logistik- und Umweltdienstleistungsunternehmen. Kernunternehmen von Rompetrol ist das Unternehmen Petromidia SA, Besitzer und Betreiber der Raffinerie Petromidia. Petromidia ist die einzige Raffinerie Rumäniens an der Schwarzmeerküste mit Zugang zur Donau. Sie wurde zwischen 1975 und 1977 errichtet und in den frühen neunziger Jahren modernisiert. Die jährliche Rohöldestillationskapazität beträgt bis zu 4,8 Mio. t.
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